Skandinavischer Wohnstil und andere Dinge, die während der Ferien in unser Leben gezogen sind ° Glückblick und Lieblinge

Interior Ideen: Skandinavisch Wohnen in grau in Wohnzimmer und Esszimmer und Bilder als Deko

Der Beitrag enthält unbeauftragte und unbezahlte Werbung aufgrund persönlicher Empfehlungen sowie Werbung in Form von Affiliate Links

 

The best interior design is living with people you love ° Aber andere Deko ist auch ganz nett

Ich habe euch heute Bilder mitgebracht von unserem neuen Wohnzimmer im mit der Zeit sich immer skandinavischer entfaltenden Einrichtungsstil. Wenn ich nicht aufpasse, wird das hier noch ein Blog für skandinavischen Wohnstil, so verknallt bin ich. Wo früher viel mehr Farbe und Nippes zu finden war, wird es immer puristischer, minimalistischer, moderner. Aber nicht ohne den Gemütlichkeitsfaktor einzubüßen, das ist uns beiden sehr wichtig. Zu unserem neuen persönlichen Wohntraum hat mich das neue Wohnzimmer von Ohhh Mhhh-Steffi inspiriert, damit hat sie mir nämlich ein ganz gewaltiges „Ohhh!!!“ entlockt. Nicht, dass ich etwas dagegen gehabt hätte, alles einfach eins zu eins zu kopieren, ich finde das Wohnzimmer im skandinavischen Einrichtungsstil auf Steffis Blog nämlich vollkommen. Aber man muss ja mit dem Arbeiten, was man hat und Kopieren macht auch nicht so richtig Spaß, denn dann ist meine Kreativität beleidigt. Nach einem ausgedehnten Besuch bei Sostrene Grene hatte ich dem Mann endlich die Regale, nach denen es mich schon seit dem Frühling gelüstet, abgeschwatzt sowie gleich noch diverse neue skandinavische Dekostücke draufgelegt. Hat er dann eh nicht mehr gemerkt, er war ja zu sehr mit dem Schleppen der Regale beschäftigt. Ich weiß wie es geht, Ladies.

Interior Ideen: Skandinavisch Wohnen in grau in Wohnzimmer und Esszimmer und Bilder als Deko

 

Ich wünsche euch viel Freude beim Luschern und vielleicht sogar ein klitzekleines Bisschen inspiriert werden. Falls ihr ebenfalls Lust verspürt, euer Wohnzimmer zu skandinavisieren (ja, ich weiß dass das nicht im Duden steht ;-)), dann habe ich auch noch ein paar nützliche Tipps für euch in petto:

 

  1. Die Wandfarbe sollte Ruhe und Zurückhaltung ausstrahlen

Als Basis haben wir eine Wand in einem hellen Grauton von Alpina* mit dem tragenden Namen „Poesie der Stille – Würdevolles Hellgrau“ gestrichen. Nun ist nicht nur Würde und poetische Schönheit in unser Wohnzimmer gezogen, sondern vor allem Ruhe und Entspannung für das Auge, die Möbel und Deko für sich sprechen lassen und nicht unnötig ablenken:

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2. Schaffe Luft mit hellen, leichten Möbelstücken und konzentriere dich auf wenige optische Mittelpunkte

Ebenfalls neu und so leicht und luftig, dass wir gleich das Gefühl haben, in dem Zimmer besser atmen zu können: die wunderhübschen Regale von Sostrene Grene, die den String-Regalen* nachempfunden sind, aber das Konto weniger belasten. Mit ein paar Lieblingsbüchern sowie schönen schlichten Stücken im skandinavischen Deko-Stil bestückt bilden sie zusammen mit dem Kamin einen der beiden optischen Mittelpunkte des Wohnzimmers:

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3. Bei aller Coolness und Zurückhaltung – denk an die Wärme

Um vor lauter Frische und Leichtigkeit von Grau, Regalen und Deko nicht zu viel an Wärme und Gemütlichkeit zu verlieren, habe ich mit Lichterketten, Dekorationsgegenständen in warmen Holzfarben sowie Flechtkörbchen und -körben leicht gegengearbeitet. Die großen Flechtboxen unter den Regalen geben dem Gesamtbild nicht nur viel Natürlichkeit, sondern sind auch ungemein praktisch als Spielzeugaufbewahrung:

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4. Luftig ist schön – aber du brauchst auch Platz zum Aufbewahren

Ebenfalls schön und praktisch: die Aufbewahrungstasche mit Bärchengesicht von Tellkiddo*, in die wir ebenfalls am Abend herumfliegendes Spielzeug schnell aus dem Blickfeld räumen können:

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5. Bei großen, multifunktionalen Räumen – Schaffe eine optische Trennung für mehr Durchblick und Behaglichkeit

Eine weitere Neuerung im Hause HAMMA ist die Anordnung von Sofa und Sesseln gegenüber der Fernsehwand. Bisher stand das Sofa an der gegenüberliegenden Wand und bot zwar den besten Blickwinkel auf den Fernseher, aber es fehlte uns eine klare Abgrenzung zum offenen Essbereich. Nach vielen Ideen für einen Raumtrenner, die aber entweder ziemlich kostspielig und/oder arbeitsaufwendig waren, kamen wir eines Abends auf die Idee, doch einfach mal das Sofa anders zu platzieren. Bei dem anschließenden Prüfblick hat es Peng! gemacht und wir waren sofort verzückt. Diese Anordnung gefällt uns unheimlich gut, weil sie nicht nur das große Wohn- und Esszimmer in klar unterschiedene Funktionsbereiche trennt, sondern weil wir dadurch auch noch unerwartet Platz gewonnen haben bei gleichzeitig mehr Behaglichkeit. Bombe.

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6. Wenn du dir ein Designerstück gönnen möchtest – Behalte die Praktikabilität im Auge

Kleine Anekdote über Lektionen, die das Leben uns lehrt: Das Sofa haben wir beim Einzug ins Haus vor 4 Jahren bei Westwing gekauft und freuten uns sehr über unser erstes Designsofa, das nicht vom Möbelschweden war. Diese Entscheidung wird mittlerweile bitter von uns bereut. Denn da wir beide unheimlich gerne beim abendlichen Ausspannen auf dem Sofa essen und trinken und gleichzeitig auch nicht die geschicktesten Wesen auf diesem Planeten sind, ist es mittlerweile mit unauswaschbaren Flecken übersät. Hätten wir ein Ikea-Modell, würden wir die Bezüge mehrmals waschen oder zur Not einfach einen neuen Bezug kaufen und das Problem hätte sich erledigt.

Nun sitzen wir da mit unserem tollen Designerstück, das wir dauerhaft mit Decken belagern müssen, um den Anblick überhaupt noch irgendwie auszuhalten. Schön geht anders. Das war wohl ein Griff ins Klo. Mit ein Grund, warum wir uns mittlerweile sehr bemühen, nicht mehr nur rein nach Ästhetik zu shoppen, sondern unbedingt auch nach Praktikabilität. Sonst man auch nicht viel von einem schönen geliebten Stück.

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7. Sorge für eine gute Balance zwischen grauer Coolness und natürlicher Sanftheit

Auch in der Sofaecke gilt: Weidenkörbe machen den Gesamteindruck der unterschiedlichen Graustufen von Sofa, Sessel, Decken und Teppich natürlicher und wärmer. Ebenfalls ein angenehmer Kontrast: die Hängedeko aus Seilen, die ich im vergangenen November als Adventskalender gebastelt  und nach Weihnachten zu einer schlichten Wanddeko mit Ast umfunktioniert habe. Wie es geht? Schau mal hier.

 

 

 

8. Du möchtest einen hochwertigen Look? Streue hier und da ein schönes Designerstück ein

Tisch und Lampe sind übrigens von unserem absoluten Lieblingseinrichter Habitat. Wenn der Mann und ich da eine Runde drehen, könnten wir mit allen Möbeln und Teilen die uns dort gefallen, glatt mindestens 5 Häuser einrichten. Auf den Fotos im Netz sehen die Sachen meiner Meinung nach übrigens nicht so schön aus, aber besucht mal einen Laden, wenn ihr einen seht, es lohnt sich sehr. Und der eine oder andere Schnapper ist auch dabei, so wie unser Tisch und die Lampe.

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PSSST! Das Wohnzimmer in der brandneuen Sommer-Edition findet ihr jetzt hier.

Wenn ihr jetzt Lust bekommen habt, auch noch zu sehen, wie ich den Essbereich in skandinavischen Stil umdekoriert habe, dann schaut doch hier vorbei. Meine DIY-Wandbilder findet ihr hier.

P.S.: Weitere Wohnideen findet ihr hier.

 

Du möchtest dir diese Inspiration für später merken? Bitteschön.
(Klicke auf den Pinterest-Button unter dem Beitrag um diese Grafik pinnen zu können)

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Aus dem Leben einer Mutter ° Glückblick auf die Weihnachtsferien

Ihr Lieben, ich bin mit HAMMAmama endlich aus der Blogpause zurück und freue mich wie verrückt, hier wieder zu stylen, zu basteln, zu kochen und zu backen, zu fotografieren, zu schreiben und mich mit euch auszutauschen. Bereits am vergangenen Sonntag habe ich einen ersten Post in 2018 veröffentlicht und auch wenn der persönliche Jahresrückblick eher gemischter Natur war, habe ich beim Schreiben wieder richtig Feuer gefangen dafür. Nicht, dass unsere Weihnachtsferien nicht schön gewesen wären. Nein, so war es nicht.

Es war fantastogalaktisch ganz in Ruhe und ohne jeglichen Druck oder Stress zwei ganze Wochen als Familie zu verleben. Mit sauentspannten Kindern und noch entspannteren Eltern. Wir feierten ein gemütliches Weihnachtsfest mit unseren Eltern und Geschwistern, futterten uns die traditionelle Weihnachts-Wampa an, waren faul und vollkommen unproduktiv. Ließen unsere Systeme komplett runterfahren, damit sie Anfang des Jahres auch die Kraft hätten, sich zu rebooten. Ab und an haben wir was unternommen, sind zum Weihnachtsmarkt gefahren um ne Runde mit dem Riesenrad zu drehen, haben kleinwüchsigen Eisbären im Zoo beim lümmeln zugesehen und im Kinder-Mitmach-Museum gemeinsam ganze Häuser errichtet. Mit den dahinfließenden Tagen sind wir nach und nach immer später ins Bett und am nächsten Tag immer später aufgestanden.

Zweimal haben sich die Kinder einen netten Tag bei ihren Grosseltern gemacht und wir sind zu zweit ins Kino, ins Restaurant, zum Shoppen oder haben uns bei einem spontan Ausflug nach Maastricht durch das bunte Treiben der dortigen hübschen Gassen treiben lassen. Von Zeit zu Zeit und nur wenn wir Lust dazu hatten, haben wir beide auch mal die Ärmel hochgekrempelt und die Arbeiten am neuen Flur vorangetrieben, uns endlich einen neuen Laptop besorgt, den Sommerurlaub organisiert und gebucht und ich habe es geschafft zumindest den Grundstein für den Blogumzug zu einem neuen Hoster zu legen. Gegen Ende der Ferien haben wir dann noch das komplette Wohn- und Esszimmer umgestaltet. Inklusive Streichen, neue Regale bauen, alles umstellen. Ist uns wohl doch irgendwie langweilig geworden auf dem Weg zur Ziellinie. Aber wenn alles kann und nichts muss, ist auch ein All-in-One-Zimmer-Makeover irgendwie entspannt. Ganz ehrlich jetzt.

 

 

Wenn ihr mit Grau, hellem Holz und unprätentiöser Deko nix anfangen könnt, dann scrollt doch einfach ganz schnell weiter runter. Da habe ich euch mal aufgeschrieben, was man sich so alles vornehmen kann für das neue Jahr und wo ihr tolle und hilfreiche Tipps und Infos findet. Ich sage nur YOGA – ZUCKERFREIE ERNÄHRUNG – AUSMISTEN.

 

The Winner takes it all…

Zum Jahresauftakt kann ich dr eine Gewinnerin bekanntgeben, scheee! Über einen 50€-Amazon-Gutschein für das gesamte Sortiment kann sich freuen: Nadja von Glück hoch drei. Ganz herzlichen Glückwunsch, liebe Nadja, ich bin sicher, du wirst etwas Schönes finden. Eine E-Mail mit dem Gutscheincode ist demnächst unterwegs zu dir!

 

 

Hej 2018! Kommse rein bitte!

Mamablog, DIY-Blog und Foodblog

Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich hab total Bock auf 2018. Ich will weiterhin so viel Spaß an HAMMAmama haben und vielleicht schaffen wir es ja dieses Jahr einen neuen kleinen HAMMA in unserer Mitte aufzunehmen oder seine Ankunft zumindest auf den Weg zu bringen.

Aber ich will auch ein paar ganz pragmatische Dinge ändern, die eng mit meiner Gesundheit und meinem Wohlbefinden verknüpft sind:

  1. MEHR Yoga!

Ich mache Yoga im Prinzip seit bereits 17 Jahren. Im Prinzip. Was erstmal gut klingt, bedeutet aber im Klartext: in den letzten 17 Jahren habe ich immer wieder mal phasenweise Yoga gemacht – mit großen Lücken dazwischen. Anfang meiner Zwanziger viel Poweryoga für die Fitness, dann immer öfter die ruhigeren Versionen für Entspannung. In der ersten Schwangerschaft Schwangerschaftsyoga, nach der Diagnose meines Bandscheibenvorfalls eine Zeit lang intensiv Rückenübungen. Aber teilweise lagen Monate, manchmal sogar 1-2 Jahre dazwischen, in denen mein Körper die Yogamatte nicht einmal berührt hat. Weil der Alltag und zugegeben auch der innere Schweinehund es verhindert haben. Wider besseres Wissen, denn Yoga ist für mich so viel mehr als ein paar Turnübungen, um wieder in ein altes Kleid passen zu können. Mit Yoga verbinde ich in erster Linie völliges Loslassen, die Einkehr in mein Innerstes, tiefe Entspannung. Deswegen mein fester Vorsatz für 2018: das wird ein Yoga-Jahr. Ich habe es mir fest versprochen und ich habe fest vor, mich daran zu halten. Weil es mir so gut tut und weil ich dieses Gefühl als Mama so verdammt gut gebrauchen kann.

Und weil der Mann auch nicht jünger wird, ihn trotz Joggen das eine oder andere Wehwehchen plagt und er einen stressigen Job mit viel Verantwortung hat, habe ich ihn auch schnell noch bekehrt. Fragt mich nicht wie, vielleicht war der Zeitpunkt endlich gekommen. Jedenfalls macht er jetzt jeden Abend total motiviert mit und genießt die Entspannung genauso sehr wie ich. Falls du bisher noch nie Yoga gemacht hast, probiere es unbedingt zumindest einmal aus. Ich könnte schwören, du würdest es nicht bereuen.

Empfehlungen und weiterführende Quellen:

Ein guter Einstieg und mein Weg zurück zum Yoga ist die 30 Tage Yoga Challenge von der sehr sympathischen Mady Morrison. Wir sind seit dem 1.1. dabei und ziehen es auf jeden Fall bis zum Ende durch, weil es einfach Spaß macht und gut tut. Danach möchten wir mit Pi mal Daumen dreimal die Woche unbedingt weitermachen. Du kannst jederzeit bei der Challenge einsteigen oder auch einfach später damit und dafür von vorne anfangen. Auch gut und empfehlenswert: der Yoga-Channel von Amiena Zylla, mit ihren Videos habe ich vor zwei Jahren schon mal eine Yogaphase praktiziert. Dort findest du übrigens auch tolle Pilates-Übungen, die mir gut gefallen haben.

 

2. WENIGER Zucker

Ich muss zugeben: wie so viele von uns bin ich ein Süßigkeiten-Junkie. Tagsüber habe ich kein Problem darauf zu verzichten, aber Abends, wenn die Kinder im Bett sind und langsam die Entspannung bei mir einsetzt, dann ist der Griff zu Schokolade und Co. fest in meinem Kopf programmiert. Ich bin halt ein Belohnungsesser. Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Und das war bisher nur mit Süßkram denkbar. Diese schlechte Angewohnheit will ich im neuen Jahr unbedingt und vor allem dauerhaft durchbrechen.

Ich habe mich in den letzen Jahren viel mit (un-)gesunder Ernährung beschäftigt und je mehr man sich reinliest, desto mehr stellt man fest, dass es verschiedenste Theorien mit den unterschiedlichsten Ergebnissen gibt. Egal ob es um Low Fat, Low Carb, Vegetarismus, Veganismus, Raw, Paleo oder was es sonst noch für Foodtrends geben mag, geht. Bei den unterschiedlichen Ernährungsformen tut manches dem Körper gut, anderes nicht und muss immer irgendwie ausgeglichen werden, damit man am Ende auch gesund bleibt. Ich respektiere jeden Lebensstil und will hier keinesfalls eure persönlichen Entscheidungen für die eine oder andere Ernährungsform kritisieren. Mir aber ist das schlicht und einfach zu kompliziert.

Eines dagegen steht unumstößlich fest: Raffinierten Zucker braucht kein Mensch. Lass ihn von heute auf morgen komplett weg, deinem Körper wird es an nichts fehlen. Also leben wir seit ein paar Tagen zuckerfrei. Es gibt verschiedene Stufen der zuckerfreien Ernährung, aber wir persönlich möchten beispielsweise nicht auf Getreideprodukte und Milchprodukte oder gar Obst verzichten. Weil diese Lebensmittel eben grundsätzlich nicht ungesund sind, sondern unserem Organismus viele Vitamine und andere wertvolle Nährstoffe liefern. Wenn man es so streng nimmt, dann ist im Prinzip in fast jedem Lebensmittel eine Art von Zucker enthalten, sei es in Form von Laktose, Fructose oder eben prinzipiell Kohlenhydrate, weil sie im Körper zu Zucker verarbeitet werden.

Wir lassen einfach jegliche Art von raffiniertem Zucker und Zuckerersatzstoffen weg, die unserem Körper nichts Gutes zu geben haben. Also kein Zucker in den Tee, keine Süßigkeiten, keine Säfte und Limonaden, keine stark verarbeiteten Lebensmittel wie Ketchup, Gemüsebrühe, Fruchtyoghurts und mindestens die Hälfte dessen, was man in einem gängigen Supermarkt so findet, das allesamt sehr viel versteckten schlechten Zucker enthält. Übrigens haben es vor allem die Light-Produkte in sich: ihnen wird eine extra Portion Zucker zugesetzt um den Mangel an Geschmack, der durch den Abzug von Fett entsteht, auszugleichen. Also Finger weg! Wir haben keinen strengen Plan, sondern lassen uns dabei von unserer Vernunft und ein paar Grundsätzen (wie Finger weg von Light-Produkten) leiten. Unser Ziel sind 40 zuckerfreie Tage, in denen wir das wirklich konsequent durchziehen wollen. Dann habe ich erstmal Geburtstag und will einfach ein leckeres Stück Torte essen. Ohne Reue, sondern in dem Wissen, dass Ausnahmen okay und kein Weltuntergang sind, solange sie nicht zur Regel werden. Ich halte euch hier auf dem Laufenden, wie es uns mit dem zuckerfreien Leben so geht.

Empfehlungen und weiterführende Quellen:

Ein kurzweiliger und unterhaltsamer Einstieg in das Thema Zucker ist der Doku-Film Voll verzuckert*. Inspirierende Quellen für mehr Infos und zuckerfreie Rezept sind Ohne Zucker, Katharina kocht, bei Butterflyfish oder auch Minimenschlein, wo wir auch Inspirationen zu einem zuckerfreien Leben mit Kindern finden.

 

3. EIN WENIG mehr Ordnung

In meinen Augen ist Ordnung mehr als nur ein ordentlich aufgeräumter Raum. Als Hochsensible ist das Äußere um mich herum eng mit meinem inneren Empfinden verknüpft. Ich fühle mich nicht nur einfach unwohl in einem unaufgeräumten Zimmer, weil ich nichts finde oder weil es schöner aussehen würde, wenn mehr Ordnung herrschen würde. Vielmehr breitet sich in einem unordentlichen Raum die Unaufgeräumtheit auch in meinem Kopf aus und das äußerliche Durcheinander wirkt destabilisierend auf meine Psyche. Das mag vielleicht seltsam klingen für einen Menschen, der nicht hochsensibel ist, aber für mich ist das meine Lebensrealität.

Und seit ich Kinder habe, ist das immer wieder ein Thema, das sehr an mir nagt. Weil Kindsein nun mal Fröhlichkeit, Unbekümmertheit und Chaos bedeutet und die Kleinen nicht viel auf Ordnung geben. Es spielt in ihrer Lebenswirklichkeit einfach keine Rolle und so soll es meiner Meinung nach auch sein. Natürlich bringen der Mann und ich unseren Kindern mit steigendem Alter den Sinn von Ordnung bei, das steht außer Frage. Aber sie sollen sich in ihrer Phantasie und ihrem Spieltrieb so frei wie möglich entfalten können. Man hat nur eine Kindheit und die werde ich ihnen nicht wegnehmen, nur weil ich erwachsen bin und andere Ansprüche an das Leben habe als sie. Sie haben ein Recht darauf, einfach Kinder sein zu dürfen. Allerdings verursacht mir dieses fröhliche Chaos, mit dem die beiden täglich unser gesamtes Haus einmal auf links stülpen, seelisches Unbehagen, auch wenn ich ihre Freude dabei mitempfinde und mein Herz bei ihren Abenteuern aufgeht.

Also werde ich im neuen Jahr mehr mit System an die Sache rangehen. Toben, spielen und Quatsch machen sollen die Kinder immer noch, aber wir entrümpeln das Haus jetzt mal so richtig von allem unnötigen Ballast. Von all dem Kram, der hier rumsteht, den eigentlich kein Mensch braucht. Das Makeover des Wohnzimmers war ein erster Schritt in die richtige Richtung.

Empfehlungen und weiterführende Quellen:

Weitere Schritte schauen wir uns bei Relleomein und Stadtmama ab. Gute und kluge Ideen für das ganze Jahr und zwischendurch gibt es immer wieder mal bei Fräulein Ordnung, beispielsweise hier.

 

Laberrhabarber

Wie ihr merkt, haben wir Einiges vor für das neue Jahr. Ich hoffe sehr, dass wir so viel wie möglich davon langfristig in unserem Alltag etablieren und genießen können. Sollten wir aber an einer Sache die Lust verlieren oder sollte uns etwas mit der Zeit zu sehr stressen, gönnen wir uns selber die Freiheit, wieder damit aufzuhören. Alles kann und nichts muss. Mit diesem Leitspruch starten wir mit einem guten, entspannten Gefühl ins neue Jahr.

Welche Vorsätze habt ihr euch für das neue Jahr vorgenommen? Oder haltet ihr vielleicht gar nicht so viel von Vorsätzen? Ich bin sehr neugierig darauf, wie ihr das haltet und freue mich sehr über eure Meinung in den Kommentaren.

Eure Barbara

 

Da ich hier meinen kleinen Glückblick auf die letzten Wochen und meine aktuellen Lieblinge mit euch teile, ist der Beitrag verlinkt mit den  Freitagslieblingen von Berlin Mitte Mom , Creadienstag und dem Wochenglück von Fräulein Ordnung

 

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17 Gedanken zu “Skandinavischer Wohnstil und andere Dinge, die während der Ferien in unser Leben gezogen sind ° Glückblick und Lieblinge

  1. wow, wunderschön!gefällt mir alles.:) auch die lösung mit dem fernseher, der ist mir bei uns immer ein großer dorn im auge! ;)

    eine schöne woche wünsch ich dir,
    rebecca

    1. Liebe Rebecca, wie schön dass du vorbeischaust und so viele liebe Worte da lässt! Mir ist ehrlich gesagt der Fernseher immer noch ein Dorn im Auge… ich tüftele an einer DIY-Lösung wie ich ihn schick verstecken kann. Ganz liebe Grüße! Barbara

  2. Hallo liebe Barbara,

    um deine Frage zu aller erst zu beantworten: Ich habe mir keine besonderen Vorsätze für dieses Jahr vorgenommen und das Jahr mit dem Motto: Es kommt was kommen muss und um alles andere kümmere ich mich dann! gestartet.

    So handhabe ich das eigentlich sogar schon seit 5 Jahren, da ich mir davor immer Vorsätze vorgenommen habe und diese dann aufgrund verschiedener Einschneidender Erlebnisse eh wieder über Bord geworfen habe bzw. über Bord werfen musste.

    Damit das hier nicht falsch verstanden wird, ich lebe nicht einfach in den Tag hinein versuche aber dennoch jede Situation zu nehmen wie sie kommt und ansonsten stetig an mir selber zu arbeiten und immer besser zu werden. Diese Technik funktioniert für mich am besten, da ich selber nicht gerne weit in die Zukunft plane und auch nicht gerne zu lange in der Vergangenheit verweile.

    Allerdings habe ich einen klitze kleinen Plan (der aber schon länger in meinem Kopf besteht und Stück für Stück durch geführt wird). Da ich im September 2016 umgezogen bin und mir nicht unbedingt die Finanziellen Mittel zur Verfügung stehen meine Wohnung komplett von jetzt auf gleich neu einzurichten, die Böden zu erneuern und andere Dinge an zu schaffen, mache ich dies Stück für Stück.

    Hierfür habe ich mich für keinen bestimmten Wohnstil entschieden – wie in deinem Fall, wie Du umgestaltet hast gefällt mir sehr sehr gut, es sieht richtig gemütlich und wohnlich bei euch aus (um mein Lob an dieser Stelle nicht zu vergessen). Ich kaufe im Prinzip was mir gerade gefällt und schaue ob es zu dem was schon vorhanden ist passt, so wächst meine Wohnung quasi Stück für Stück aus verschiedenen Marken, Mobiliar und Deko.

    Vor kurzem habe ich mir ein TV Tisch von IKEA, in weiß, bestellt und meine Mama hat mir einen Esstisch in Lack Weiß geschenkt (den Sie selber aus ihrem Arbeitszimmer raus geworfen hat, der aber fast wie Neu ist). Und da ich meinen alten Teppich raus werfen musste – da er schon ziemlich alt und ausgefranst war) habe ich diesen direkt an die neuen Farben im Wohnzimmer angepasst.

    Hierfür habe ich mich für den Anbieter Trendcarpet und den Stil Berber Teppich entschieden. So mixt sich bei mir irgendwie alles zusammen und entwickelt sich zu meinem ganzen persönlichen Misch Mach Einrichtungsstil.

    Ich hinterlasse Dir liebe grüße zum neuen Jahr
    Eva

    1. Liebe Eva,

      liebsten Dank für dein Feedback und dass du uns ein Stück an deinem Leben teilhaben lässt.

      Du hast vollkommen recht, ein jeder sollte die Sache mit den Vorsätzen so handhaben, wie es zu ihm passt. Ich bin ehrlich gesagt auch nicht der Typ mit 5-Jahresplänen und habe in den letzten Jahren auch keine Vorsätze gemacht, weil ich wusste, ich hätte nicht genug Durchhaltevermögen und wäre dann nur enttäuscht von mir. Wenn man sich gut genug kennt, sollte man auf seine innere Stimme hören, ich denke da kannst du stolz auf dich sein. Dieses Jahr aber hat es mich irgendwie überkommen alles einmal auf links zu stülpen und ich bin nach wie vor sehr motiviert, weil mir die Änderungen gut tun. Selbst wenn es nicht für ewig sein sollte, werde ich ein gutes Gefühl haben es geschafft zu haben, egal ob 3 oder 6 Wochen ;-)

      Lass dir einfach Zeit beim Renovieren und Einrichten, so handhaben wir es hier auch. Stück für Stück, so findet man meiner Meinung nach am Besten seinen ganz eigenen Stil. Aber da mache ich mir bei dir nach deiner Schilderung keine Sorgen ;-)

      Ganz liebe Grüße und danke für’s Vorbeischauen! Barbara

  3. Das Wohnzimmer gefällt mir unheimlich gut. Sehr schön. Ich würde am liebsten direkt auch hier ein bisschen was ummodeln…
    Tipp für das fleckige Sofa: leiht euch doch mal bei dm einen Nasssauger (falls ihr das nicht schon probiert habt?!)

    Viele liebe Grüße
    Christine 🤗 😘

    1. Hi Christine,

      danke, das freut mich. Mich juckt es auch immer in den Fingern, wenn ich was sehe das mir gefällt ;-)

      Wir haben schon so ein manuelles Nass-Roller-Spazial-Ding probiert, einen Nassauger aber tatsächlich noch nicht. Das Problem ist, dass man die Flecken nach längerer Zeit kaum mehr rausbekommt. Aber vllt. gebe ich der Sache noch eine letzte Chance und probiere es damit aus.

      Danke nochmal! Barbara

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