Die Schönheit finden, wo andere sie suchen ° Auf der Suche nach dem eigenen Stil

°°° Dieser Beitrag enthält Werbung für  Gallerix  °°°

Ich habe zwei große Leidenschaften: Gartenarbeit und Inneneinrichtung. Wäre mein Leben eine Zeitschrift – Heim & Garten would be it. Von März bis September bin ich aus dem Garten kaum rauszukriegen, sobald der Herbst anklopft, drehen sich meine Gedanken nur noch um Farben, Möbel, Teppiche, Bilder.

Zum Beweis: es ist gerade mal Mitte Oktober und ich habe bereits zwei Kinderzimmer komplett umgestellt, die Küche umorganisiert und das Wohnzimmer umgestaltet. Zugegeben ist dieses Jahr besonders früh besonders viel passiert – aber es ist hier ja auch schon seit Anfang August Herbst. Gefühlt.

Für das Wohnzimmer war ich seit längerem auf der Suche nach neuer Fotokunst, etwas Speziellem, am liebsten ein Close Up, intim und ehrlich. Als der schwedische Posterhersteller Gallerix mir eine Kooperation vorschlug, verstöberte ich gleich mehrere Stunden nach passenden Postern und wurde fündig. Dazu später mehr.

In den vergangenen Jahren habe ich immer wieder den skandinavischen Stil abgefeiert – in meinen Wohnräumen und auf dem Blog. Mittlerweile möchte ich weg davon, das wird mir alles too much. Was mal als richtig schöner Trend begann mit klaren Formen und gedeckten Farben überflutet mittlerweile Instagram, Möbelhäuser, Wohnzimmer. Wenn große Lebensmitteldiscounter anfangen, uns Massenware für den Massengeschmack als „Trend“ zu verkaufen ist es das sicher lange nicht mehr.

Ein Trend ist etwas, das kommt. Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Jedenfalls ist es noch nicht ganz da, ja die Wenigsten wissen, dass da überhaupt etwas kommen wird.

Das klingt elitär, etwas abgehoben, aber Neues zu erschnüffeln, rauszufinden was kommt und was gut wird, hat mir schon immer großen Spaß gemacht. In der Masse schwimmen war wirklich noch nie in meinem Leben irgendwie erstrebenswert für mich. Das sage ich ganz ohne Wertung, ich bin einfach so schon auf diese Welt gekommen.

Skandi ist so random geworden, ich finde mich da einfach nicht mehr wieder. Dafür sieht es bei uns immer noch verdammt skandinavisch aus, ich weiß. Aber ich gebe mir Zeit. Ich möchte in Ruhe herausfinden, was ich wirklich will und dann soll das mein Mann natürlich auch noch wollen. Es ist ja unser gemeinsames Heim.

Nun bin ich in einem seltsamen Zwischenzustand Auf die Suche nach dem nächsten Trend gehen, um sich wieder abzusetzen? Nein danke, ich bin müde geworden davon. Früher war ich immer ein wenig stolz darauf, stets unter den Ersten zu sein, die neue Trends ausprobieren. Mittlerweile denke ich: ein Trend bleibt immer nur ein Trend. Es ist eine neue, spannende Strömung, die einen mitreißen kann. Aber der Fluss trägt uns, wir schwimmen nicht selber. Ein Trend hat nichts mit uns selbst zu tun, er bleibt etwas Äußerliches, eine Vorgabe. Wenn wir uns Trends unterwerfen, bestimmen sie nicht nur die Ästhetik, mit der wir uns umgeben, sondern auch den Umgang mit Kreativität. So gut wie möglich kopieren, sich einfügen in ein selbstgewähltes Diktat, um zu zeigen: ich gehöre dazu, ich weiß wie der Hase läuft. Darauf habe ich keine Lust mehr, besonders kreativ ist das auch nicht gerade.

Ich beherrsche dieses Spiel in und auswendig, mich zieht es ins nächste Level:

Ich will meinen eigenen Stil finden.

Meinen, unseren ganz eigenen, geprägt von dem, was uns ausmacht, was uns wichtig ist. Und das ist verdammt schwer. Es ist sehr einfach, sich Stilvorgaben auf Instagram, Interior Magazinen und Schaufenstern vorzuknöpfen und mehr oder weniger zuhause zu nachzudekorieren. Aber einen eigenen Stil zu entwickeln, losgelöst von Trends und Vorgaben – das ist viel schwerer als ich dachte. Ein Anfang war das blaue Sofa, wir haben bewusst auf jegliche Form von Grau oder Off-White verzichtet. Ein weiterer Schritt ist das fantastische Motiv von Gallerix, das Freckles Poster. Wir lieben das Motiv sehr, mit seiner ruhigen, aber bestimmten Klarheit bringt es einen guten Vibe in unser Zuhause.

Das sind einzelne kleine Erfolge auf dem Weg in ein selbstbestimmtes und wahrhaft kreatives Wohnen. Weil wir noch auf der Suche sind. Wir lassen uns Zeit, nehmen Schritt für Schritt, überlegen ganz genau. Was ich, wir viel mehr in unser Leben lassen möchten sind alte Möbel, einzigartige Stücke mit Geschichte. Bisher sind wir bis auf unseren alten Bauernschrank nicht weit gekommen, viele Floh- und Antikmärkte für entsprechende Schatzsuchen hat es in den letzten 18 Monaten ja nicht gegeben. Glücklicherweise habe ich in Sachen antike Möbel eine sehr kompetente Freundin an meiner Seite, mit deren Hilfe wir sicher fündig werden.

Ich mag alte Dinge und fortschrittliche Gedanken.

Es dauert, das mit den alten Dingen und den wirklich neuen und ganz eigenen Ideen. Ich muss mich erst finden. Und solange hänge ich mir gerne trendige Illustrationen an die Wand. Denn wenn man ein wenig verloren ist und einen Halt braucht, ist ein Trend immer ein willkommener Anker. Wir finden Posture No2 schön simpel und ausdrucksstark und das Dessin Artistique No2 Poster einen kleinen Augenschmeichler. Mit den wunderschönen passenden Rahmen von Gallerix für uns sehr klassisch – mit dem Potential auf Dauerbrenner an unserer Wand über die Halbwertszeit des Trends hinaus – wenn die Trockenblumenkränze längst ad acta gelegt sein werden.

Wir befinden uns in der Causa Inneneinrichtung auf einer Reise und ich gehe davon aus dass es eine lange sein wird. Früher hätte mich das nervös gemacht, mittlerweile bin ich fine damit. Einige meiner Freundinnen haben Wohnungen und Häuser mit wundertollen Einrichtungsstilen. Komplett jenseits von dem, was man so kennt, trotzdem oder gerade deswegen sehr schön. Diese Stile sind nicht perfekt. Dafür spannend, einzigartig, sie machen viel Freude und Lust auf mehr. Sie spiegeln Ihre Bewohner_innen wider und fühlen sich authentisch an. Echte Zuhause eben.

Ich bewundere das so hart, empfinde es als weiterentwickelt und erwachsen. Feiere den Verzicht auf Vergleiche und It-Pieces, die die eigene Dazugehörigkeit unterstreichen sollen. Ich bin auf dem Weg, dazu gehört auch, mehr zu feiern dass ich alles andere als eine Perfektionistin bin. Ganz im Gegenteil. Bei mir ist schon immer alles Pi mal Daumen, immer auf den letzten Drücker, meistens eher schluderig. Am besten schaut man nicht so genau hin denn weder ist die Wand bis zum Abschluss perfekt gemalert noch die Pflanzen abgestaubt. Aber ich mag das an mir.

Ich mag es, dass ich die Dinge lässig und entspannt nehmen kann, dass ich die Schönheit dort finde, wo andere sie suchen.

Perfektion finde ich einfach sehr, sehr langweilig. Dieses „bloss nichts falsch machen“ zeugt von einer tiefen Verunsicherung, die auch ich mal empfunden habe. Aus demselben Grund greifen wir so gerne auf Trends zurück, es sind vorgegebene und freigegebene Pfade, auf denen man nicht viel falsch machen kann. Auch ich bin sie gegangen. Sie sind sicher und bequem. Dagegen ist auch nichts einzuwenden. Man muss sich nur im Klaren darüber sein, dass sie uns in ein Format pressen, das wir zwar als schön empfinden, wenn es uns nur oft genug gezeigt wurde, aber mit uns selber sehr wenig zu tun hat.

Entscheidet ihr selber, wie ihr euer Zuhause gestalten möchtet, ihr Lieben. Egal welchen Weg ihr geht, bei Gallerix findet ihr sowohl trendige Poster als auch individuellere Motive. Wenn ihr fündig werdet, nutzt gerne meinen Code nutzen und 30 Prozent sparen: hammamama30

Der Code ist gültig bis zum 06.11.2021

Offenlegung ° Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit Gallerix, deswegen ist er als Werbung gekennzeichnet. Meine Meinung ist jedoch wie immer meine eigene und von der Kooperation unbeeinflusst.

Schreibst Du mir? Wie schön, ich freu mich!

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