Ein fabulöser Freitag im November mit einem Rezept für Bavette in Krustentiersauce mit Garnelen und Kirschtomaten

Skandinavischer Mama-, DIY- und Wohn-Blog

 

Der November ist fast gegangen – Zeit für den Rückblick auf den vergangenen Monat. Zwischendurch stehen bleiben, mir den Jetzt-Zustand vor Augen führen und Schulterblicke auf Vergangenes werfen, das tut mir gut und hilft mir, bewusster und langsamer durch dieses Chaos namens Leben zu gehen. Weitere Glückblicke und Lieblinge findet ihr bei Denise und Anna. Schaut mal vorbei!

 

Leben auf der Überholspur ° GELEBT

Im November habe ich ein wenig wie auf der Überholspur gelebt – privat wie beruflich.  Der Monat hat bereits turbulent schön mit dem Feiertag nach dem Halloweenfest angefangen, an dem wir uns mit unseren liebsten Freunden und allen unseren Kindern beim Italiener zum gemeinsamen Essen und Kegeln getroffen haben. Am darauffolgenden Wochenende haben wir dann wieder ein Stück unserer Herbst Bucket List abgearbeitet: im großen Garten meiner Eltern wurde ein Feuer gemacht und Stockbrot und Würstchen auf selbstgeschnitzten Stöcken gegrillt und gebraten. Wir deckten uns mit einer gefühlten Tonne frischen Äpfeln und Möhren von Baum und Feld ein und verabschiedeten den Garten in den Winterschlaf.

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Als meine Mutter endlich wieder das Krankenhaus verlassen konnte, trafen wir uns mit meinen Eltern und Geschwistern zu unserem alljährlichen traditionellen Gänseessen – dieses Mal aufgrund der eingeschränkten Bewegungsfreiheit meiner Mutter in einem anderen Restaurant als sonst – aber auch saulecker. Immer wieder schön für uns: wie genussvoll sich unsere Kinder auf Gänsefleisch, Rotkohl und Knödel stürzen – für unseren Sohn ist es sogar eines seiner Lieblingsgerichte. Da soll einer sagen, Kinder essen nur Nudeln! Ich würde sagen, es steht jetzt schon fest, was wir dieses Jahr wieder am ersten Weihnachtstag essen.

Ein turbulenter Monat war es auch für meine Schwester, denn sie feierte nicht nur Geburtstag, sondern absolvierte auch ihre Examensprüfung in Medizin. Und hat ihr Studium mit einer glatten eins abgeschlossen. Das musste gebührend gefeiert werden! Wir waren endlich im Malinas, einem polnischen Restaurant und Pierogeria, in der so frisch und gut gekocht wird, dass nicht nur Mats Hummels immer wieder dort isst, sondern sogar Tom Hanks schon mal da war und sich nach dem Essen Pierogis für den Rückflug in die USA bestellt hat. Ich muss ganz ehrlich zugeben: als waschechte Polin schmecken mir die selbstgemachten originalen Pierogis meiner Eltern und ihrer Freunde einfach am Besten – an geliebte Geschmäcker der Kindheit kommt nichts ran. Aber deutsche Freunde von mir sind sehr begeistert von dem Essen dort.

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On top hatten der Mann und ich im letzten Monat gleich zwei kinderfreie Wochenenden – an einem haben wir viel gearbeitet und Dinge von unseren To Do-Listen erledigt, am anderen haben wir viel rumgehangen, sind durch’s Museum Kunst Palast in Düsseldorf geschlendert, haben mal wieder den Gourmet-Einkaufs-Tempel durchforstet und im Anschluss Käsefondue gemacht und am nächsten Tag Steaks gebraten.

Was noch? Ich habe Dekoration und Backaufgaben für den Advent frühzeitig in Angriff genommen. Adventskalender für die Kinder und den Mann gebastelt, meinen liebsten Weihnachtskuchen nach Mamas Rezept zum allerersten Mal selber gebacken, mit den Kinder zwei Plätzchen-Backsessions durchgezogen und neben dem Türkranz auch einen hübschen Weihnachtskranz für drinnen sowie einen Adventskranz gemacht. So erhoffe ich mir eine ruhige und besinnliche Adventszeit, in der wir (fast) nur noch Dinge machen, auf die wir Lust haben und ich eine ruhige (Baby-)Kugel schiebe ohne in den großen Weihnachtsstress zu verfallen. Mal schauen, ob’s klappt.

 

GENOSSEN

Genossen haben wir in diesem Monat viele leckere Dinge, aber ein ganz simples Rezept, dass ich in unserem Urlaub auf Sylt improvisiert habe, hat es uns so angetan, dass wir es immer wieder kochen und genießen: Bavette in Krustentiersauce mit Garnelen und Kirschtomaten. Ich lasse euch das Rezept mal da, wenn ihr diese cremige Pasta nachkochen mögt.

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Ihr braucht für 4-5 Personen:

  • 500 g Bavette (ihr könnt auch Spaghetti oder Spaghetttini nehmen, uns schmecken Bavette zu einer cremigen Soße am Besten, da sie diese gut aufnehmen)
  • 250 g gute Bio-Garnelen
  • ein Töpfchen (ca. 40g) Krustentierpaste (Krebs- oder Hummerpaste geht auch)
  • 100 ml Sahne
  • 150 g Frischkäse
  • 200-300g Kirschtomaten
  • 2 EL Tomatenmark
  • eine kleine Hand voll geschnittenen Basilikum
  • evtl. geriebenen Parmesan

 

So geht’s:

  1. Während ihr die Pasta nach Packunsanweisung kocht, bratet die Garnelen leicht in Olivenöl an.
  2. Gebt die Krustentierpaste in die Pfanne und ungefähr 300 ml Wasser, die Sahne, den Frischkäse sowie das Tomatenmark dazu und lasst die Soße ein paar Minuten einkochen. Schmeckt sie mit Salz und Pfeffer fein ab und gebt den Basilikum hinein.
  3. Schenkt die Kirschtomaten in einer zweiten Pfanne kurz in heißem Olivenöl, nur so lange, bis sie leicht aufplatzen.
  4. Gebt die gekochten Bavette auf die Teller, großzügig Sauce darüber, ein paar Kirschtomaten und wenn ihr mögt ein wenig geriebenen Parmesan. Fertig und Lecker!

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Baby Bump im Anmarsch ° GELIEBT

Auch wenn das Leben zwischen zwei Kindern, Familienmanagement, Blog und Co. vor allem in den letzten Wochen ziemlich schnell war, nehme ich mir zwischendurch ganz bewusst Zeit, mir ruhige Momente zu schaffen und meine Schwangerschaft zu genießen. Das ist mir in meiner zweiten Schwangerschaft mit meiner Tochter viel zu sehr entglitten, da ich neben dem 30-Stunden-Job einen kleinen Zweijährigen umsorgen musste. Dieses Mal sind die Kinder bereits sieben und vier und es ist ein großer Vorteil, dass sie diesen Altersvorsprung haben und sich schon sehr gut selber beschäftigen können, viel miteinander spielen und immer wieder bei Freunden zu Besuch sind oder Zeit mit ihnen bei uns verbringen. So eröffnen sich mir immer wieder kleine, aber feine Gelegenheiten, mal die Füße hochzulegen, den sich rundenden (na gut, ist bei mir eh schon immer rund ;-)) Bauch zu streicheln und dem kleinen Zwerg ein paar sanfte Worte zuzuraunen.

Ansonsten geht es mir recht gut, allerdings hat es diese Schwangerschaft immer noch ziemlich in sich. Das Baby in meinem Körper beschert mir nicht nur immer noch ab und an Übelkeit sowie eine nervende Überempfindlichkeit gegenüber Gerüchen aller Art, sondern hat mich mit einer für mich völlig neuartigen Abneigung gegen Alles allzu Süße ausgestattet. Das heißt für mich: Weihnachtskekse adé, Energy Balls und so olé! Falls ihr Interesse an gesunden, zuckerarmen Alternativen zu Lebkuchen und Co. seid, kann ich euch Lynn Hoeffers Meersalz-Choco Crossies und Lebkuchen-Energy-Balls sehr empfehlen.  Ich habe beide bereits ausprobiert und es hat sehr gemundet. Lynn hat auch noch einige Weihnachtsklassiker wie Spekulatius als gesündere Variante im Gepäck, die nehme ich mich auf jeden Fall auch noch zur Brust.

 

Unser Weihnachtsklassiker ° GELESEN

Heute möchte ich euch von einem Buch erzählen, das viele von euch wahrscheinlich sowieso schon kennen. Trotzdem soll, nein muss, es hier einen Platz finden. Denn seit zwei Jahren begleitet es uns als Familie durch die Advents- und Weihnachtszeit und ist aus unserem Bücherschatz gar nicht mehr wegzudenken: Weihnachten mit Astrid Lindgren. Diese Sammlung ist vollgepackt mit wunderschönen Weihnachtsgeschichten der schwedischen Ausnahme-Autorin, von Pipi Langstrumpf über die Kinder aus Bullerbü und Madita bis zu Michel – gespickt mit wunderschönen Illustrationen. Unsere liebsten Geschichten sind Pele zieht aus, Weihnachten im Stall, die modern und kindgerecht erzählte Version der Weihnachtsgeschichte, sowie die beiden Erzählungen über den geheimnisvollen Tomte Tummetott.

Kennt ihr das Buch schon? Wenn ja, welche sind eure liebsten Familien-Weihnachtsgeschichten?

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Lieblingsmensch ° BERÜHRT

Besonders berührt hat mich im letzten Monat meine kleine Schwester. Endlich hat sie ihr Studium, von dem sie lange geträumt, aber nach einigen Jahren in einem anderen Beruf erst über Umwege angefangen hat, abgeschlossen. Und dann auch noch mit einer glatten Eins! Ich bin so so stolz darauf, wie hart sie in den letzten Jahren gearbeitet hat, um dieses Ziel zu erreichen. Und sehr stolz darauf, dass sie sich nach einem abgebrochenen ersten Studium, einer Ausbildung und ein paar Jahren im Job als Physiotherapeutin doch noch getraut hat, ihren Traum vom Arztberuf in Angriff zu nehmen. Es gewagt hat, für einige Jahre aus einem sicheren Job ein paar große Schritte zurückzutreten und sich als Studentin durchschlagen, weil ihr Herz es ihr zuflüsterte.  Mit ihrem großen Herzen, ihrer Empathie und ihrem Blick auf Menschen und Patienten, ist sie in meinen Augen im Arztberuf genau dort, wo sie hingehört. Meine kleine Schwester – aber eine große Inspiration. Eine echte HAMMAmama.

 

Epilog

Heute Abend verabschieden wir den November gemeinsam mit den Kindern bei der Kinderradionacht der ARD. Wir kuscheln uns im Wohnzimmer auf Matratzen zusammen, neben uns eine große Schüssel Popcorn und schauen mal, wann die Kinder wegschlummern.

Morgen wird dann endlich das erste Türchen geöffnet. Wir haben dieses Jahr eine ganz besondere Überraschung für die Kinder vorbereitet, ich bin schon so gespannt, wie sie es finden! Am kommenden Sonntag berichte ich euch hier mehr davon.

Ganz wie die HAMMA-Tradition es gebietet, werden wir am Samstag vor dem ersten Advent den Tannenbaum aufstellen und ich werde ihn gemeinsam mit den Kindern schmücken, während der Mann uns ein köstliches Essen zaubert. Ich liebeliebeliebe diesen Tag so sehr. Und freue mich auf die gesamte Adventszeit, die Nikolaus- und Weihnachtsfeiern in Kindergarten und Schule und alles weitere Schöne, dass diese Zeit jedes Jahr auf’s Neue verlässlich mit sich bringt.

Genießt es, ihr Lieben!

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