Flitterwochen-Flash ° Ein Fabulöser Freitag im Juni

 

Skandinavischer Mama-, DIY- und Wohn-Blog

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Der Juni ist so gut wie gegangen, der Juli so gut wie gekommen – Zeit für den Rückblick auf den vergangenen Monat. Zwischendurch stehen bleiben, sich den Jetzt-Zustand vor Augen führen und Schulterblicke auf Vergangenes werfen, das tut der Seele gut. Ich mag’s.

 

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Nach der Phase ist vor der Phase ist nach der Phase ist vor der Phase…

Nach dem Juni kann ich mit Sicherheit sagen: die im März durchlittene Autonomie-/Wackelzahn-Pubertät-/Was-auch-immer-Befindlichkeit der Kids ist definitiv noch nicht durch. Hormone und Emotionen haben nur ein Ende der wilden Achterbahnfahrt vorgetäuscht, um im letzten Monat wieder mit voller Geschwindigkeit von hinten vorzupreschen. Meine eigene Stimmung war auch schon mal besser, so langfristig gesehen. Jedenfalls war der Monat recht zäh, ein noch euphemistischerer Euphemismus ist an dieser Stelle einfach nicht angebracht. Dementsprechend kann der Juni meinetwegen auch einfach mal abgehakt werden. Wenigstens ist auf den Mann Verlass und sein psychischer Zustand nachhaltig stabil. Du Fels in unserer Brandung, du! 

Ein Highlight im Juni war unser Wochenende nur zu zweit, an dem wir durch die Eifel gewandert sind und so richtig viel Energie getankt haben. Außerdem hat die Kamikatze zwischen zwei autononomiephasenbedingten Wutanfällen Rad fahren gelernt und mein Mamaherz mit lauter Stolz (weil sie so unerschrocken und mutig ist), ein wenig Wehmut (weil sie damit einen weiteren Schritt in Richtung Selbstständigkeit gemacht hat) und einem großen Schwall Liebe (weil sie einfach sie ist) erfüllt. Sie werden so schnell groß, ihr Mütter, ihr wisst was ich meine.

 

 

Flitterwochen-Flash° GEDACHT

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Foto mit freundlicher Genehmigung von Katja Heil/Fräulein K. sagt Ja

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Foto mit freundlicher Genehmigung von Katja Heil/Fräulein K. sagt Ja

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Foto mit freundlicher Genehmigung von Katja Heil/Fräulein K. sagt Ja

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Foto mit freundlicher Genehmigung von Katja Heil/Fräulein K. sagt Ja

 

Ein Moment, der mich im Juni so richtig geflasht hat: als ich nichtsahnend auf Instagram über einen Post von Fräulein K. sagt Ja stolperte. Dort zeigte sie wunderschöne Bilder vom Le Touessrok, dem Hotel auf Mauritius, in dem der Mann und ich unsere Flitterwochen verbracht haben. Unsere Hochzeit und der anschließende Liebesurlaub sind jetzt bald schon 9 Jahre her und ich muss zugeben, dass die konkreten Erinnerungen immer mehr und mehr verblassen. Leider. Aber nach nur einem Blick auf Katjas Bilder kamen all die tollen Momente und damit verbundenen Emotionen wieder so stark hervor, dass mir innerlich ganz warm wurde.

Ich erinnerte mich an zwei junge Menschen mit einer wie ein offenes Buch vor ihnen liegenden Zukunft, liebestrunken mit frischen Ringen an den Fingern, an wonnig verstreichende Tage am einsamen Strand. Ist das ein wenig durch die rosaroten Brille gedacht?, frage ich mich dabei. Klingt so, aber mein Erinnerungsvermögen will nix anderes zutage fördern, als dieses Bild von uns im sprichwörtlichen Paradies. Was aber definitiv knallharter und rosaflauschiger Fakt zugleich ist: in diesem kleinen Urlaubsidyll hat man sich so aufmerksam und liebevoll um uns gekümmert, dass wir uns fühlten wie die Könige. In diesen zwei Wochen mangelte es uns an nichts. An wirklich rein gar nichts. Unsere Koffer wurden für uns ausgepackt, am Pool wurden unsere Sonnenbrillen geputzt, uns wurden jederzeit warme Handtücher für die Hände und Rosenspray für die Erfrischung des Gesichtes gereicht. That kind of thing.

 

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On top wurden wir flitternden Lovebirds mit einer Paarmassage überrascht, man richtete für uns einfach mal so die freistehende Badewanne mit Kerzen und Blütenblättern her. Wir durften ein Candle-Light-Dinner mit Blick auf den Sonnenuntergang genießen und wurden zu einem Frühstück direkt am Strand eingeladen. Nur wir beide. Und der Butler. Es war so so so schön, sich wieder an diese – im wahrsten Sinne des Wortes – traumhaften Tage zu erinnern, die so völlig out of our scope waren.

Danke dafür, liebe Katja.

Danke dir auch dafür, dass ich einige deiner Bilder hier zeigen darf, meine sind leider nicht halb so schön. (Hinzu kommt noch, dass der einzige Laptop mit CD-ROM-Laufwerk gerade im Eimer ist und ich die Fotos aus dem Fotobuch abfotografieren musste. Und ja, ich habe mir mitten in den Flitterwochen die langen Haare zu einem kurzen Bob schneiden lassen. Das war der teuerste Haarschnitt meines Lebens).Wer von euch noch mehr wunderschöne Bilder von Katja sehen möchte, hüpft am Besten direkt mal rüber auf ihren Blog. Und eins noch zum Schluss: dies ist eine ganz große (aber rein redaktionelle) Herzensempfehlung von mir, wenn ihr auf der Suche nach dem perfekten Ort für eure Flitterwochen seid. Die Preise mögen zunächst etwas schlucken lassen, ABER für Flitternde geht die Braut auf’s Haus. Yay! Hier spricht nur die reine Begeisterung, das Le Touessrok steht mit diesem Artikel in keinster Weise in Verbindung.

 

Familienglück? Geht doch! ° GELIEBT

Wir machten im Juni einen spontanen Sonntagsausflug in einen Schlosspark und hatten einen überraschend schönen Tag dort. Es war einer dieser Tage, an dem wir alle vier gut drauf und – ich wage mich mal vor – sogar ziemlich ausgelassen waren. Die Kinder spielten lange auf dem Wasserspielplatz, während wir Großen uns sonnten und quatschten. Wir picknickten Kuchen und schlenderten durch die schönen Gärten, machten eine Runde durch das Schloss, schaukelten und genossen das Sein. Es war einer der raren Momente, in denen keins der Kinder oder ich unsere emotionalen Befindlichkeiten hatten. Ich hab ihn ganz fest in meinem Inneren verschlossen.

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Byebye Spargel! ° GENOSSEN

Bevor die Spargelsaison beendet war, haben wir uns auf Schloss Dyck ein paar schöne Stangen gekrallt und sie nochmal mit Fisch und Garnelen auf den Grill geschmissen. Zusammen mit der pikanten Rhabarbersalsa ein echtes Träumchen für Gourmädsche, nomnom.

Weißen Spargel grillen mit Fisch und Rhabarber-Chilli-Kompott

 

 

Hallo, Lieblingsmensch! ° GEFÜHLT

Menschen habe ich in den letzten Wochen eher gemieden, sogar das Blogst Barcamp, auf das ich mich so lange gefreut hatte, musste ich leider sausen lassen. Und deswegen habe ich weder meine liebste Claudia wiedergesehen noch Missmoinsen Debbie endlich persönlich kennengelernt. Dafür habe ich es aber geschafft, meine Freundin Katja und ihre wilden Jungs zusammen mit meinen Kids zu besuchen und es war ein ganz wunderbarer, lässiger und total verquatschter Nachmittag. Sehr sehr schön war das. Wie eigentlich immer mit dir, liebe Katja. Dieser Nachmittag war für mich auf jeden Fall eines der wenigen Highlights im letzten Monat. Du warst definitiv ein Lieblingsmensch im Juni und bist es auch sonst immer :-)

Ein weiterer Dauerbrenner unter meinen Lieblingsmenschen ist der Mann. Ich mag ihn eigentlich meistens und zumindest ganz gerne, aber in den vergangenen Wochen hat er mit seiner beständigen Art (mal wieder, ich kann es nicht mehr zählen) gefühlt mein Leben gerettet. Du hast dir den Titel redlich verdient, Großer.

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Von Osten nach Westen ° GELESEN & GESEHEN

Unterleuten von Juli Zeh habe ich schon vor längerer Zeit ausgelesen, aber der Gesellschaftsroman, der in einem brandenburgischen Dorf spielt, hat mir so gut gefallen, dass ich ihn euch ans Herz legen möchte. Mehr darüber erfahrt ihr bei Bine.

Wir schauen gerade die zweite Staffel von Westworld und sind sehr begeistert. Gesellschafts- und Fortschrittskritik als Western-Science Fiction Mix in so richtig spannend. Klingt kurios, ist aber echt gut. Kann ich euch nur empfehlen!

 

 

Die beste Mutter war ich, bevor ich Kinder hatte ° GELIKED

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Foto mit freundlicher Genehmigung von Johanna Pinkepank/Pinkepank

 

Ich möchte euch heute einen wunderbaren Text von Johanna von Pinkepank über die Solidarität unter uns Müttern ans Herz legen. Er ist zwar bereits zum Muttertag erschienen, aber das macht gar nix, denn aktuell bleibt er immer. Ihr Muttis, ihr hattet doch auch mal ein Leben vor den Kindern! Und hattet schon damals genaue Vorstellungen davon, wie ihr als Mütter sein würdet, oder? Ich jedenfalls ja und wenn ich so daran zurückdenke, was ich damals über manche Mütter gedacht habe, weil sie es meiner (kinderlosen) Meinung nach falsch machten, dann schäme ich mich zwei Kinder später in Grund und Boden. Ich bitte hiermit mich und alle anderen Muttis um Entschuldigung. Doch jetzt weiß ich es endlich besser. Wir sind alle sehr unterschiedlich, haben vielleicht andere Werte, wollen verschiedene Dinge für unsere Kinder und das ist okay so. Wir müssen nicht alle Freundinnen werden. Aber das Wesentliche, auf dass es es ankommt, hat Johanna unheimlich schön ausgedrückt:

„Uns verbindet, dass wir alle das Beste wollen für sie (unsere Kinder, Anm. der Bloggerin), dass wir uns den Arsch aufreißen, um ein gutes Vorbild zu sein. Damit sie glücklich sind. Ein schönes Leben haben. Uns verbinden die ambivalentesten Gefühle, die schönsten und schrecklichsten Tage und Nächte. Uns verbindet mehr, als uns Entscheidungen, die wir vielleicht nicht nachvollziehen können, trennen.

Deswegen, lasst uns einfach ehrlich sein darüber, wie es so ist als Mutter. Ohne zu verschleiern, zu beschönigen oder zu dramatisieren. Damit jede Mama weiß: es ist okay, wenn ich heulend auf dem Badezimmerboden sitze. Es ist okay, wenn ich mich frage, warum um alles in der Welt ich ein Baby haben wollte. Es ist okay, wenn ich die ganze Zeit denke: meine Güte, wir haben doch das allerhübscheste und schlauste und tollste Kind überhaupt. Es ist okay, wenn ich nicht mehr kann und es ist okay, wenn ich mir Hilfe hole. Es ist okay, wenn ich all das mit links schaffe und einfach nur glücklich bin.“

 

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Ich freue mich jetzt auf den Juli, denn wir werden den vierten Geburtstag unserer Kamikatze feiern, in die Sommerferien starten und in den heißersehnten Sommerurlaub fahren. Es gibt noch Einiges dafür vorzubereiten, also krempel ich die Ärmel hoch und mach mich an die Arbeit.

Ich wünsche euch einen schönen Sommermonat, lasst es euch so richtig gut gehen!

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Weitere Glückblicke und Lieblinge findet ihr bei Denise und Anna. Schaut mal vorbei!

 


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