Gute Vorsätze für 2018 und was bisher daraus geworden ist

Der Beitrag enthält unbeauftragte und unbezahlte Werbung aufgrund persönlicher Empfehlungen

Wir sind schon im siebten Monat! Nein, ich bin nicht schwanger, sondern wundere mich darüber, dass wir bereits Juni haben. Um gleich galant zum Thema dieser Kolumne überzuleiten: das halbe Jahr 2018 liegt schon hinter uns und ich möchte das als Anlass nehmen, einen ersten Schulterblick zu machen auf die Vorhaben, die ich mir dafür in den Kopf gesetzt habe.

Schwanger bin ich also noch nicht, wisst ihr jetzt Bescheid. Das hätte ich aber auch nicht unbedingt als „Ziel“ formuliert. Ein großer Wunsch bleibt es, aber das Jahr ist ja auch noch lange nicht vorbei. Was dagegen ein sehr großes Ziel war für 2018: mehr Gesundheit und seelisches Wohlbefinden. Das habe ich mir auf die Agenda gesetzt in Form von Yoga, zuckerfreier Ernährung und (viiiel) mehr Ordnung.

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Yoga und Radfahren

Was die Yogastunden angeht, bin ich damit ernsthaft und vor allem langfristig durchgestartet. Der Mann und ich haben im Januar 30 Tage Yoga Challenge von Mady Morrison als Einstieg gemacht und das gemeinsame Praktizieren hat uns so gut gefallen, dass wir tatsächlich bis heute dabei geblieben sind. Zugegebenermaßen hatten wir Ende Februar/Anfang März einen kleinen Hänger. Der Alltag hatte uns eingeholt und wir haben die tägliche Yoga-Praxis schleifen lassen, doch genauso schnell haben wir gemerkt, wie sehr wir die wohltuenden Übungen vermissen. Also haben wir die Yogastunden ganz nach oben auf unsere Prioritätenliste gesetzt, das hat geholfen. Mittlerweile rollen wir drei- bis viermal die Woche am Abend unsere Matten aus und tanken Energie und Entspannung gleichzeitig. Ich bin superhappy damit, dass ich es geschafft habe, Yoga wieder nachhaltig in mein Leben ziehen zu lassen und so schnell lass ich diese wohltuende halbe Stunde am Abend auch nicht mehr gehen.

Die regelmäßige körperliche Betätigung hat mich dazu inspiriert, dieses Jahr endlich auch wieder mit dem Radfahren anzufangen. Mein Rad und ich, das war immer schon eine große Liebe. Leider bin ich in den letzten drei Jahren aber kaum mehr gefahren, weil mein Rad kaputt war und die Kinder und so. Aber im beginnenden Frühjahr hab ich mir einen Ruck gegeben und mir endlich eine richtig gute gebrauchte Gazelle gekauft. Von der ich träume, seit ich sie vor Jahren das erste Mal in einem Holland-Urlaub gefahren bin. Damit macht das Radfahren doppelt so viel Spaß! Jetzt bin ich an vier Tagen die Woche morgens damit über Land unterwegs und starte mit ganz viel Energie und einem breiten Grinsen im Gesicht in den Tag. Voll gut!

 

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Zuckerfreie Ernährung

Mein zweiter großer Plan im Rahmen des Gesünder-leben-Projektes war zuckerfreie Ernährung. Sagen wir es mal so: ich habe es fast sechs Wochen lang geschafft und darauf bin ich stolz. Ich hätte mir auf jeden Fall gewünscht, das zuckerfreie Leben langfristig zu etablieren und weine dem ab und an noch ein wenig nach, das muss ich ehrlich zugeben. Denn „raffinierten Zucker braucht kein Mensch“ tönte ich bereits im Januar laut heraus und das ist auch heute eine unumstößliche Wahrheit. Aber wenn wir schon bei ehrlich sind – Schokolade und ihre Kumpels Kuchen und Kekse sind leider geil. Da kann ich mir noch so oft einreden, wie schlecht der in ihnen enthaltene Zucker für meinen Körper und mein Wohlbefinden ist.

Wobei, Halt! Das mit dem Wohlbefinden nehme ich wieder zurück. Ihr kennt doch bestimmt den Begriff Soulfood? Er bezeichnet ein Essen, das unserer Seele gut tut. Das ist nicht nur eine gefühlte, sondern eine wissenschaftlich nachgewiesene (zumindest bin ich jetzt sehr sicher das mal gelesen zu haben) Wahrheit. Ab und an etwas Schokolade oder ein saftiges Stück Kuchen – ich kann und will nicht ohne Leben. Es ist vielleicht nicht direkt gut für meine körperliche Gesundheit, aber es steigert definitiv mein seelisches Wohlbefinden. Und das gehört im Übrigen genauso zur Gesundheit dazu wie der körperliche Aspekt, es wird bei dem ganzen Körperhype nur allzuoft vergessen heutzutage.

Ich will nicht zu streng zu mir sein, denn das mindert meine Lebensqualität. Also verzeihe ich mir, dass ich es (bisher) nicht geschafft habe, den raffinierten Zucker aus meinem Leben zu verbannen. Ich schaue auf das Positive und klopfe mir auf die Schulter, dass ich es immerhin knapp sechs Wochen lang geschafft habe. Und verliere nicht die Hoffnung, dass ich es vielleicht irgendwann in Zukunft doch noch hinbekomme. Wenn nicht, geht aber auch nicht die Welt unter. In der Zwischenzeit gebe ich mein Bestes, um so wenig Zucker wie mir möglich zu mir zu nehmen. Mein Bestes ist gut genug, basta.

 

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Mehr Ordnung

Im Januar schrieb ich: „In meinen Augen ist Ordnung mehr als nur ein ordentlich aufgeräumter Raum. Als Hochsensible ist das Äußere um mich herum eng mit meinem inneren Empfinden verknüpft. Ich fühle mich nicht nur einfach unwohl in einem unaufgeräumten Zimmer, weil ich nichts finde oder weil es schöner aussehen würde, wenn mehr Ordnung herrschen würde. Vielmehr breitet sich in einem unordentlichen Raum die Unaufgeräumtheit auch in meinem Kopf aus und das äußerliche Durcheinander wirkt destabilisierend auf meine Psyche. Das mag vielleicht seltsam klingen für einen Menschen, der nicht hochsensibel ist, aber für mich ist das meine Lebensrealität.

Und seit ich Kinder habe, ist das immer wieder ein Thema, das sehr an mir nagt. Weil Kindsein nun mal Fröhlichkeit, Unbekümmertheit und Chaos bedeutet und die Kleinen nicht viel auf Ordnung geben. Es spielt in ihrer Lebenswirklichkeit einfach keine Rolle und so soll es meiner Meinung nach auch sein. Natürlich bringen der Mann und ich unseren Kindern mit steigendem Alter den Sinn für Ordnung bei, das steht außer Frage. Aber sie sollen sich in ihrer Phantasie und ihrem Spieltrieb so frei wie möglich entfalten können. Man hat nur eine Kindheit und die werde ich ihnen nicht wegnehmen, nur weil ich erwachsen bin und andere Ansprüche an das Leben habe als sie. Sie haben ein Recht darauf, einfach Kinder sein zu dürfen. Allerdings verursacht mir dieses fröhliche Chaos, mit dem die beiden täglich unser gesamtes Haus einmal auf links stülpen, seelisches Unbehagen, auch wenn ich ihre Freude dabei mitempfinde und mein Herz bei ihren Abenteuern aufgeht.“

Auch im Juni ist es im gesamten Haus oftmals genauso unordentlich wie im Januar. Ein  Zimmer, in dem nicht irgendwo Teddybären, Autos oder Puzzleteile rumfliegen und sei es auch in der hintersten Ecke, wird man hier nicht finden. Wie ich oben beschrieben habe, ist das okay. Zumindest zwinge ich mich dazu, es der Kinder wegen okay zu finden und schaffe es meistens ganz gut, damit zu leben. Aber das Haus von unnötigem Ballast zu entrümpeln war ein festes Ziel und mehr Struktur reinzubringen, das haben wir bisher sehr gut geschafft. So haben wir im Winter (mal wieder, das ist hier zu einer jährlichen Tradition geworden) den Keller ordentlich entrümpelt und aufgeräumt. Außerdem haben wir unser Wohnzimmer minimalistischer und strukturierter gestaltet sowie unser Familien-Schlafzimmer auf Vordermann gebracht. Derzeit arbeiten wir noch an einem großen Fahrrad- und Mülltonnenschuppen im Vorgarten und dann wird sich auch endlich mal die katastrophale Situation mit den etlichen Laufrädern, Rollern, Kettcars, Fahrrädern und Kickboards, die in Flur, Keller und Garten verstreut sind, entspannen.

Wir haben noch das Eine oder Andere vor für die zweite Jahreshälfte, aber ich würde sagen, bisher sind wir auf einem sehr sehr guten Weg was Ordnung und Struktur angeht. Ich jedenfalls fühle mich prima damit.

 

Was ist aus euren Plänen für 2018 geworden? Erzählt doch mal in den Kommentaren, das interessiert mich sehr.

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Du möchtest dir diese Inspiration für später merken? Bitteschön.

Gute Vorsätze einhalten_Mamablog

 

 


2 Gedanken zu “Gute Vorsätze für 2018 und was bisher daraus geworden ist

  1. Ich nehme mir nie zum Jahreswechsel besondere Aktivitäten vor. Vielmehr danke ich, dass das vergangene Jahr gut vorbei ging, in dem niemand zu schaden kam, in dem die Liebe innerhalb der Familie (Kinder, Geschwister, Neffen, Nichten…) erhalten ist, die Gesundheit aller froh stimmt usw.
    Was Ordnung, Zuckerfreiheit betrifft, ja, das ist immer wieder mal eine Überlegung. Aber wie du schon schriebst, es nimmt nicht das ganze Denken in Anspruch, sondern sondiert nach Wichtigkeit. Ich setze Prioritäten…
    Liebe Grüße

    1. Huhu,

      das kann ich gut nachvollziehen. Ich habe es auch viele Jahre lang nicht gemacht. Aber irgendwie ist der Jahresanfang zumindest für mich so eine besonders energiegeladene Zeit, dass ich dachte, ich probiere es mal aus, um ein paar Dinge anzugehen.
      Ich bin dieses Jahr auch zufrieden damit und es hat sich gut angefühlt. Sollte ich das wieder doof finden, lasse ich es einfach sein.

      Ich finde es gut, dass du es nach Bauchgefühl machst und die Dankbarkeit für das letzte Jahr finde ich großartig! Prioritäten sind sehr sinnvoll und finde es klasse, dass du deinen eigenen Weg gehst!

      Alles Liebe,
      Barbara

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