Viele Bomben-Ideen zum Mutter- & Vatertag plus die Frage: wie vereinbare ich Familie & Blog? ° Ein Fabulöser Freitag im April mit Frühlingsgefühlen en masse

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Manchmal ist es schon irre: man wünscht sich verzweifelt Etwas und früher als man zu hoffen wagt, wird es einem vor die Nase geknallt. Ich habe mir nach einem dunklen März (im eigentlichen und übertragenen Sinne) mehr Sonne, mehr Grün und unbedingt wieder mehr Lachen gewünscht. Nun sitze ich hier mitten im blühenden Garten, lasse mir von den Sonnenstrahlen eine dezente erste Bräune verpassen und schaue den beiden fröhlichsten aller Kinder beim Herumtoben zu. Was passiert ist? Der Sommer hat uns eine kleine Preview gegeben und die Kids haben mitten in ihren schlimmsten Trotz-, Autonomie- und Wackelzahnpubertätsphasen den Pausenknopf gedrückt. Yay! Gäbe es den vorgezogenen Sommer nicht bereits, müsste er erfunden werden!

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Derweil wird vielleicht dem einen oder anderen aufmerksamen Leser aufgefallen sein, dass es stiller geworden ist hier auf HAMMAmama. Das viele schöne Wetter und die gut gelaunten Kinder könnten damit zu tun haben. Vor allem aber habe ich für HAMMAmama eine Grundsatzentscheidung getroffen. Denn nach einem Jahr Vollgas ohne Kupplung und ohne Bremse fühle ich mich ausgebrannt. Ich habe so viele Ideen, aber selten Kraft, sie umzusetzen. Einen Blog professionell zu betreiben mit drei qualitativ hochwertigen Beiträgen die Woche ist schon allein für sich sauviel Arbeit. Das ganze Marketing sowie die dazugehörige Pflege der Social Media Kanäle – um euch zu erreichen und mit euch in Kontakt zu bleiben – kommt dann noch on top und macht nochmal fast 50% der gesamten Blog-Arbeit aus. In den letzten Monaten habe ich jede Woche gute 30-40-Stunden HAMMAmama gewuppt und daneben noch zwei Kinder bespasst, bekocht, bekuschelt. Mein Sohn kommt um 12 Uhr herum aus der Schule, ihr könnt euch also ausrechnen, wieviel Zeit ich Abends und an den Wochenenden mit Blogarbeiten verbracht habe. Feierabend war eigentlich nie. Den Haushalt hat mein Mann am Ende fast komplett alleine geschmissen – nach 11 Stunden berufsbedingter Abwesenheit und anschließender Kinderbetreuung plus Zubettgehritualen. Kurz gesagt: unser Leben ist in Schieflage geraten.

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Aber, Problem erkannt, Problem gebannt. So versuchen wir es hier immer zu halten. Wir sind beide sehr flexibel, was unsere Lebensgestaltung angeht, für mich und den Besten zählt nur eins: es soll uns allen gut gehen. Bisher haben wir immer eine für alle akzeptable Antwort auf etwaige Herausforderungen gefunden. Die einzig gangbare Lösung für das aktuelle Zeitfresser-Problem einer Vollzeit-Blogger-Mum: das Slow Blogging. Soll heißen: es gibt auf HAMMAmama nur noch einen Artikel die Woche. Denn ich liebe dieses Projekt und möchte gute Qualität abliefern – so gut ich nur kann. Das geht aber nur, wenn ich mehr Zeit habe, die ich in jeden einzelnen Beitrag investieren kann. In jeden hier geschrieben Satz, in jedes Foto, in jede Idee. Und gleichzeitig brauche ich mehr Zeit für meine Familie, für Haus und Garten und für moi. Für die Fahrradrunde in der Natur, auf die ich mich jeden Morgen freue wie Bolle. Die mich fit und stark macht für den Familienalltag und den Kopf frei für diesen Blog hier. Meine besten Ideen habe ich mitten zwischen Bäumen mit Fahrtwind um die Nase. Für die allabendliche Yogasession, die meinem geplagten Rücken so wohl tut, mich unheimlich gut entspannt und runterbringt nach stressigen Tagen sowie meine Ein- und Durchschlafprobleme deutlich lindert. Oder für die Ordnung in unserem Haus, die ich als hochsensibler Mensch so sehr brauche, damit mein Inneres sich überschaubar und aufgeräumt anfühlt und meine Gedanken und Gefühle nicht ständig Karussell fahren.

Ich habe ein sehr gutes Gefühl bei der Sache. Was denkt ihr? Ihr hängt doch bei der Unzahl an Online-Angeboten auch nicht ständig vor diesem Internetz und wartet alle zwei Tage auf einen neuen Beitrag hier, oder? Entspannter für alle, glaube ich.

 

Übrigens, weitere Glückblicke findet ihr bei Fräulein Ordnung.

 

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Lieblinks ° Meine Favoriten zum Muttertag und supergute Ideen zum Vatertag

Kein Fabulöser Freitag ohne Lieblinks, denn es gibt einfach viel zu viele gute Ideen, DIYs, Texte, Inspirationen da draußen, um sie nicht mit euch zu teilen. Dieses Mal habe ich eine kleine Special Edition für euch vorbereitet, weil… Mutter- und Vatertag stehen vor der Tür und ich weiß, dass ich nicht die Einzige sein kann, die kurz vorher panisch nach guten Ideen für selbstgemachte Geschenke sucht!? Also habe ich die besten DIY-Blogs durchgestöbert und euch ein paar wirklich schöne Ideen mitgebracht. Schaut mal selbst!

DIY Stickrahmen-Mobile als Muttertagsgeschenk selber machen mit Gutscheinen zum Ausdrucken

 

Eigenlob stinkt, aber nur dass ihr es gesehen habt: ich zeige euch wie ihr ein filigranes Stickrahmen-Mobile basteln könnt und es mit Gutscheinen für Muddi-Tochter-Zeit bestückt. Das Beste: die Gutscheine zum Ausdrucken spendiere ich euch!  Könnt ihr auch einfach in Umschläge stecken und so verschenken.

Eine Idee für eine superhübsche, leckere und total einfache Erdbeertorte habe ich auch noch für euch. Jetzt reicht’s mit dem Eigenlob.

Renaade von Titatoni hat hübsche Printables für uns, mit der wir die Schokolade für Mama aufpimpen können.

Nicht nur hübsch, sondern auch praktisch sind die gestrickten Waschtücher von Mrs Greenhouse.

Eine Inspiration für einen traumhaft schönen Strauß findet ihr bei Lemapi.

Bei Love Decorations habe ich eine simple, aber sehr süße Idee für selbstgestaltete Teebeutel gefunden.

Ebenfalls bei Titatoni entdeckt: selbstgemachte Foto-Seife! Wie cool ist das denn?

Süße kleine Seifenherzchen für Mutti zeigt uns Fräulein Selbstgemacht.

 

Grillgewürz selber machen: Geschenkidee zum Grillen am Vatertag mit Spruch-Etiketten zum Ausdrucken

 

Der Sommer steht vor der Tür. Und was machen da Männer am liebsten? Grillen natürlich! Also habe ich mir ein sauleckeres Grillgewürz überlegt, dass ihr blitzschnell zusammenrühren und mit den Etiketten zum Ausdrucken aufhübschen könnt. Jetzt ist aber wirklich Schluss mit dem Eigenlob. Versprochen.

Passend zum Grillgewürz könnt ihr bei Linda Loves sehen, wie ihr eine Grillschürze selber macht und sie sogar personalisieren könnt. Mega Idee!

Linda zeigt auch eine tolle Inspiration für einen Leder-Schlüsselanhänger.

Ideen für schmackhafte Vatertags-Sets hat Fräulein Selbstgemacht.

Für sportliche Papas ist die schöne und praktische Fahrradtasche von Schere Leim Papier geradezu perfekt.

 

Viele weitere Lieblinge findet ihr übrigens bei BerlinMitteMom.

 

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1000 Fragen an mich selbst

Johanna von Pinkepank stellt sich im Laufe dieses Jahres 1000 Fragen an sich selbst und ich bin dabei. Sich selber besser kennenzulernen finde ich wichtig, da es uns helfen kann, uns besser zu verstehen und vielleicht ein wenig milder mit sich selbst zu sein. Heute eine Runde mit 5 ausgewählten Fragen des Monats:

 

Folgst du deinem Herzen oder deinem Verstand?

Meinem Herzen. Immer. Das ist gleichzeitig Segen und Tragik meines Lebens. Aber viel mehr Segen, wenn ich genauer darüber nachdenke. Mit Vernunft-Entscheidungen kann ich einfach nicht leben. Sie fühlen sich für mich immer falsch an, auch wenn sie von außen gesehen vielleicht die richtigeren gewesen wären.

 

Hast du immer eine Wahl?

Ich hatte bisher nie das Gefühl, keine andere Wahl zu haben. Ich bin fest davon überzeugt, dass nur ich selber mein Leben in der Hand habe. Ich muss mir manchmal einen riesigen Tritt in den Hintern geben und viel Mut aufbringen, um mir andere Möglichkeiten zu schaffen, als die, von denen ich mich in die Ecke gedrängt fühle. Ein alternativer Weg ist (leider!) selten der einfachste Weg. Aber wenn ich bereit bin, den schwierigen Weg zu gehen, dann habe ich auch immer eine Wahl.

 

Kann jede Beziehung gerettet werden?

Darüber habe ich hier schon einmal ausführlich geschrieben. Ich persönlich denke, dass es geht, solange beide bereit und willens sind, daran zu arbeiten. Unter Umständen auch sehr hart. Der Mann und ich gehen seit 2002 gemeinsam durch’s Leben. „Einige Jahre und zwei Kinder später befanden wir uns (…) an einem Punkt, an dem wir einander nicht mehr verstanden und kein Gespräch mehr ohne Vorwürfe an den anderen führen konnten. (…) Wir standen vor den Trümmern unserer Ehe und wussten weder ein noch aus. (…) Es war ein verdammt hartes und verdammt langes Stück Arbeit. (…)Wir gaben nicht auf, kämpften uns von Tag zu Tag, versuchten entschlossen, uns von Rückschlägen, die dazugehören, wenn Menschen und ihre Emotionen im Spiel sind, nicht unterkriegen zu lassen. Und hier stehen wir immer noch. Seite an Seite, mit dem Blick in dieselbe Richtung. Nach vorne. (…) Ich hätte manches Mal so gerne einfach das Handtuch geworfen und mit jemand Anderem neu angefangen. Aber sein Päckchen nimmt man immer mit, das ist bis auf wenige Fälle keine gute Lösung. Wir, die Generation von heute, fragen uns oft, warum die Menschen vor uns – im Gegensatz zu uns – bis zum Tod zusammen geblieben sind. Das mag zum Einen sicher daran liegen, dass es sich nicht gehörte, sich scheiden zu lassen und man früher sehr viel darauf gab, was sich gehörte oder nicht. Bestimmt gab es noch viele andere Gründe dafür. Aber ich glaube, einer der Gründe war, dass man früher kaputte Dinge reparierte, anstatt sie wegzuwerfen.“ Letztendlich, denke ich, ist es so: Es ist unmöglich, jemanden zu finden, der uns nie verletzen wird. Das ist Hollywood-Kitsch. Liebe ist nicht Verliebtsein. Das Letztere ist auf Hormone zurückzuführen, die wir nicht steuern können. Meiner Erfahrung nach ist Liebe eine Entscheidung. Jeden Tag auf’s Neue.

 

Welchen Stellenwert nimmt Sex in deinem Leben ein?

Auch darüber habe ich schon einmal geschrieben. Über Sex spricht man nicht öffentlich, schon gar nicht als Frau. Aber ich finde dieses Tabu scheiße. Sex ist ein fundamentaler Teil unseres Seins und unserer Beziehung zueinander. „Viele Paare hören auf, miteinander zu schlafen, wenn sie Kinder bekommen. Nicht, weil sie keine Lust mehr aufeinander haben, sondern aus Zeitnot und Müdigkeit. Mit Kindern im Haus bieten sich entweder nicht die passenden Gelegenheiten und wenn sie dann da sind, ist man einfach zu müde. Dieses Dilemma kennt wahrscheinlich jedes Elternpaar. Uns geht es hier nicht anders, aber wir versuchen es trotzdem, weil es so gut tut. Sex schafft eine starke Verbindung zwischen uns als Paar und stärkt unsere Nerven ungemein. Also überwinden wir uns manchmal ein wenig dazu – obwohl wir saumüde sind. Das klingt jetzt alles andere als sexy, aber mal ehrlich, die Alternative kann es doch auch nicht sein!?“

 

Mit welchem Körperteil bist du zufrieden?

Ich liebe meine naturblonden Haare. Als Heranwachsende habe ich sie nicht gemocht und habe sie mir oft rot gefärbt, weil ich interessanter wirken wollte. Aber mittlerweile finde ich es schön, eine der wenigen letzen Blondinen zu sein, bei denen nicht der Frisör nachhelfen muss. Das macht mich aus. Außerdem mag ich meine langen, starken Beine, mit denen ich viel gehadert habe, weil mir immer alle Hosen zu kurz sind. Ich mag meine Augen, die mich an meinen Vater erinnern, wenn ich in den Spiegel schaue. Ich mag meinen Po und meine Hüften, weil sie mich an meine Großmutter erinnern. Ich mag meinen kleinen schmalen Mund, weil er mich an meine Mutter erinnert. Ich mag meinen runden, weichen Bauch und meine Brüste, weil die Kinder es lieben, sich daran anzukuscheln. Ich liebe meine Füße, obwohl ich sie immer zu groß fand, weil sie mich verlässlich durch das Leben tragen. Ich liebe meine Hände, mit denen ich alle Ideen, die in meinem Kopf herumschwirren, Wirklichkeit werden lassen kann. Ich habe nur diesen einen Körper, keinen anderen. Warum sollte ich unzufrieden mit ihm sein und ihn bekämpfen? Das wäre verschwendete Lebenszeit.

 

 

Lasst es euch gut gehen im Mai! Ich selber sehe dem Monat mit gemischten Gefühlen entgegen. Denn sowohl meine erste Steuererklärung als Selbstständige als auch die bald in Kraft tretende neue Datenschutzverordnung rauben mir derzeit ein klein wenig den Schlaf. Wundert euch also bitte nicht, falls ihr nach dem 25.05, wenn sie in Kraft tritt, nicht mehr kommentieren, Beiträge als Mail abonnieren oder nichts mehr in den sozialen Netzwerken teilen könnt. Ich hoffe auf eine baldige Lösung meines Anbieters, die datenschutzkonform sein wird.

Auf der anderen Seite hält der Mai viele Feier- und Brückentage bereit und der Mann und ich fliegen für ein paar Tage nach Zürich. Wird also alles halb so wild. Ying und Yang und so. Wie immer.

Rockt den Mai! Oder auch nicht. So oder so seid ihr HAMMAmamas!

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8 Gedanken zu “Viele Bomben-Ideen zum Mutter- & Vatertag plus die Frage: wie vereinbare ich Familie & Blog? ° Ein Fabulöser Freitag im April mit Frühlingsgefühlen en masse

  1. Liebe Barbara, ich finde Du machst es genau richtig – und ist doch besonders für alle Mamas nachvollziehbar. Ich folge Dir gerne, schaffe es aber auch nicht, alles zu lesen, daher finde ich sogar weniger besser für mich :) Ich wünsche Dir einen phantastischen Mai! LG Doro

    1. Liebe Doro,

      das tut gut zu hören, ich danke dir sehr für dein ehrliches Feedback.

      So wird es für uns alle hier entspannter, toll!

      Dir ebenfalls einen tollen Sonnenmonat,
      Barbara

  2. Alles gut! Wir alle sind ohnehin reizüberflutet, weniger ist mehr, Qualität statt Quantität und Do more of what makes you happy! 😉

  3. Ähm, das liest sich bei meinem ersten Post ja so als würdest du aktuell nur mittelmäßige Artikel schreiben… 🙈🤦‍♀️. So ist es natürlich nicht gemeint. Ich hoffe du hast es richtig verstanden. Du schreibst nämlich toll. Aber bevor irgendwann die Qualität leidet, ist es besser vorzubeugen. 😘

  4. Liebe Barbara
    ich finde es absolut in Ordnung, dass du dich in Sachen bloggen etwas reduzieren wirst. 1 guter Artikel pro Woche ist 1000 mal besser als 3 mittelmäßige. Und es soll dir doch Spaß bereiten, denn immerhin hast du es ja aus einer Freude heraus begonnen. Da wäre es doch sehr traurig, wenn aus deiner Liebe zum Bloggen eine Last würde.
    Außerdem sind deine Leser(-innen) ja auch in der Regel Eltern, die nicht ständig Zeit zum Lesen haben.
    Ich freue mich weiterhin über jeden neuen Beitrag von Dir und bin gespannt, was Du zukünftig noch so alles schreiben wirst.
    Herzliche Grüße
    Christine

    1. Danke dir liebe Christine,

      es freut mich sehr dass du das auch so siehst.
      Ich kenne das selber als Blogleser aus – mehr als einen Artikel pro Woche schaffe ich nicht zu lesen auf meinen liebsten Blogs.

      Ganz liebe Grüße zurück!
      Barbara

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