Was mache ich heute den ganzen Tag? & Fünf Fragen am Fünften

Hey, heute ist der fünfte des Monats und das heißt: Was machst du eigentlich den ganzen Tag? bei Frau Brüllen und Fünf Fragen am Fünften bei Luzia Pimpinella. Ich versuche mich mal wieder daran, zwei Aktionen sinnvoll miteinander zu verheiraten und hoffe darauf, nicht kläglich zu Scheitern. Obwohl, selbst wenn: Lieber glücklich scheitern, als es nicht versucht zu haben 😉

Wohn-, DIY-, Mama-Blog

 

1. Bist du morgens nach dem Aufwachen gleich richtig munter?

Nein. Nee. Nein. NEIN. Ich bin der größte Morgenmuffel auf der ganzen weiten Welt. Ich schwör’s. Ich brauche mindestens ne Stunde, bis ich richtig wach bin, so auch heute. Ich stehe auf und mache wie üblich mich und die Kinder im Mombiemodus fertig. Die Kids frühstücken ihr Müsli und ich trinke meinen Kaffee. Danach geht es schon besser. Der Sohn rollert im Eiltempo zur Schule, weil er nicht zu spät zum Sportunterricht kommen will. Warum kann nicht jeder Schultag mit Sport anfangen, das würde hier Einiges leichter machen. Die Kamikatze ist eher unmotiviert, aber als wir beide warm eingemummelt in den eiskalten Morgen hinaustreten, sind wir beide sofort wach und die Sonnenstrahlen machen uns gute Laune. Auf dem Rückweg von Kindergarten und Einkaufen entdecke ich sogar die ersten Frühlingsboten mitten auf dem rauhreifigen Rasen. Das verheißt bestimmt einen guten Tag. Ich weiß es.

 

Wohn-, DIY-, Mama-Blog

 

2. Würdest du gern in die Zukunft blicken können?

Jetzt gerade würde ich gerne wissen, ob der Nachmittag mit den Kindern heute entspannt wird. Das könnte ich nämlich gut gebrauchen. Ganz gut drauf waren die Kinder heute morgen zumindest schon mal, die Zeichen stehen also gut. Ich mache mir meinen Haferbrei und nehme ihn mit an den Schreibtisch. Gehe durch meine Mails, prüfe Kommentare auf dem Blog, in Facebook und Instagram. Pinterest! Nicht vergessen, das morgendliche Pinning-Ritual. Schreibe an diesem Artikel hier, schweife aber immer wieder ab, weil ich mich ernsthaft frage, ob es gut oder schlecht wäre, in die Zukunft schauen zu können. Entscheide mich schließlich dagegen. Wo bleibt dann die Spannung? Ich mag es eigentlich, nicht zu wissen, wohin das Leben mich führt und die Zukunft als unbeschriebenes Blatt zu sehen. Und was wäre dann mit den Fehlern, mit dem Scheitern? Wenn man in die Zukunft schauen könnte, würde man diese doch vermeiden, oder? Fehler fühlen sich scheiße an und Scheitern tut weh, aber wo wäre ich ohne sie? Nicht der Mensch, der ich jetzt bin. Ich mache mir einen Tee und schnappe mir meinen Achtsamkeitsplaner. Ja, ich habe so’n Gedöns. Ich schreibe mein Fazit für den Januar hinein und notiere meine Ziele und Wünsche für den Februar. Mal schauen, was der Monat bringt. Dann arbeite ich weiter.

 

Wohn-, DIY-, Mama-Blog

 

3. Bist du gern allein?

Ich bin sogar sehr gerne allein. So wie an den Vormittagen unter der Woche. Viel Ruhe und Stille sind mir wichtig. Raum für meine Gedanken habe ich schon immer gebraucht. Mit der Ruhe ist es hier aber gleich vorbei. In wenigen Minuten kommt der Sohn aus der Schule, wir essen dann wie gewöhnlich zusammen zu Mittag, machen die Hausaufgaben und holen später seine Schwester aus dem Kindergarten ab. Vorher stelle ich noch in aller Ruhe die Tulpen auf, die ich heute morgen gekauft habe und genieße die letzten Minuten der Stille.

 

Wohn-, DIY-, Mama-Blog

 

4. Traust du dich, als Erste auf die Tanzfläche zu gehen?

Ja, damit habe ich tatsächlich kein Problem. Meine unbändige Liebe zum Tanzen ist wahrscheinlich einfach größer als mögliche Schamgefühle. Und das Gute dabei ist, dass man nie lange alleine bleibt. Sobald man tanzt, kommen schnell auch ein paar Andere dazu. Ich gebe zu, jetzt wird der Alltag ein wenig von den Fragen beeinflusst. Nachdem wir die Kamikatze abgeholt haben, habe ich Lust zu tanzen. Ich lege Gangnam Style auf, dazu gehen meine Kinder ab wie die Raketen. Wir pogen und lachen uns schlapp. Dann arbeiten die kleinen Künstler an ihrem Karton weiter, den sie jeden Tag ein wenig bunter gestalten und im Anschluss als Haus/Höhle/Boot/Flugzeug/Auto nutzen. Läuft gut, dieser Tag.

 

Wohn-, DIY-, Mama-Blog

 

5. Was war bisher die spontanste Aktion deines Lebens?

Wow, darüber musste ich lange nachdenken. Denn obwohl ich total auf Pläne und Organisation stehe, für alles mögliche einen Plan oder eine To-Do-Liste habe, folge ich am Ende meistens doch meiner Intuition und dem Lustprinzip und schmeiße regelmäßig alle Pläne über Bord. Spontan kann ich. Was war aber die spontanste Aktion meines Lebens? Die Entscheidungen für unsere Kinder wahrscheinlich. Es lief beide Male ungefähr so: „Hey Schatz, jetzt ein (zweites) Kind, das wär doch was, oder?“ In beiden Fällen hielten wir kaum 6 Wochen später den positiven Test in der Hand. Da haben wir nicht lange gefackelt. Keine Pro- und Contralisten, keine stundenlangen Gespräche, keine Excellisten mit Kostenaufstellungen. Wir hatten Bock auf ein Kind? Wir machten uns einfach eins. Die beiden spontansten Aktionen meines Lebens wollen jetzt dringend an die frische Luft und ich ehrlich gesagt auch. Die Sonne gibt alles und das wollen wir nicht verpassen. Aber irgendwas stimmt mit der Kamikatze nicht. Sie ist ganz ruhig und fängt kurz darauf an, bitterlich zu weinen. Ich trage sie herum, versuche herauszufinden, ob ihr etwas wehtut.  Aus ihr ist aber außer einem „Ich bin müde“-Mantra nix rauszukriegen. Also geht der Sohn zum Spielplatz und trifft sich mit Freunden. Ich kümmere mich derweil um das kranke Kind, bis es einschläft und wache über sie. Erst am Abend merke ich, sie die Zeit verflogen ist. Jetzt schnell Pizza backen, Papa ist schon da und hilft uns. Nach dem Abendessen besucht der Mann mit dem Sohn noch kurz meinen Bruder und ich gehe mit der Kamikatze in die Wanne. Hoffentlich geht es ihr bald wieder besser. Trotz Krankheit war das ein guter Tag. Von den Viren lassen wir uns nicht unterkriegen.

 


2 Gedanken zu “Was mache ich heute den ganzen Tag? & Fünf Fragen am Fünften

  1. Liebe Barbara

    Nie und nimmer würde man mich als erste auf die Tanzfläche bringen. Ich bewundere die Menschen, die sich das trauen.

    Weiterhin viel Spass beim Bloggen.

    herzlichste Grüsse aus der Schweiz
    Esther /www.ateliergraechbodi.ch

    Gefällt 1 Person

    1. Liebe Esther, tanzt du denn gerne? Ich tanze nämlich so gerne und bin so ungeduldig, dass ich immer finde, mir bliebe nix anderes übrig, als als erste auf die Tanzfläche zu gehen, damit ich endlich tanzen kann. Viele Grüße in die Schweiz! Barbara

      Gefällt mir

Schreibst Du mir? Wie schön, ich freu mich!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s