Du wuppst das, Mama ° 10 Dinge, die du GUT machst

10 Dinge die du gut machst, Mama - Mamablog, DIY-Blog und Foodblog

 

 

Hey Du, du kennst doch bestimmt auch diesen Spruch: „Eine Superheldin ohne Umhang nennt man Mama“? Ich sage, JA, das sind wir. Fragst du dich nicht auch ab und an mal, was du früher alles am Wochenende gemacht hast? Und warum du gedacht hast, du hättest viel zu tun? Was wir als Mütter alles wuppen, oftmals einfach nebenbei, das hätten wir vor der Zeit mit Kindern nie für möglich gehalten. Diese neue Superkraft hat sich durch die Hintertür des Alltags eingeschlichen, nach und nach, proportional dazu, je länger wir Mütter sind und je mehr Kinder wir haben. Wir wurden nicht als Superheldinnen geboren wie Wonder Woman, wir sind es durch unser Leben mit Kindern geworden. Doch ist uns das auch immer so klar?

 

Mama, die eierlegende Wollmilchsau

Wohl kaum. Stattdessen fühlen wir uns oft eher wie das Gegenteil einer Superheldin. Denn man hat hohe Ansprüche an uns als Mütter, folglich haben wir die selbst auch. Wir sollen/wollen unsere Kinder stets gesund ernähren, ihnen aber eine entspannte Haltung zum Essen vermitteln. Wir sollen/wollen sie optimal fördern, aber keinesfalls überfordern. Wir sollen/wollen ihnen beibringen, sich sozial zu verhalten, andererseits sollen sie sich auch unbedingt durchsetzen können. Wir sollen/wollen nicht helikoptern und überfürsorglich sein, aber stets gut auf sie aufpassen. Wir sollen/wollen sie auf Augenhöhe erziehen, müssen aber konsequent sein. Wir sollen/wollen eine Working Mom sein, das eigene Einkommen und die Rente im Blick haben, andererseits aber auch stets für unsere Kinder da sein….und…und…und…

 

Welcher Mensch auf dieser großen weiten Welt soll es schaffen, all das gleichzeitig zu erfüllen?

Ich persönlich habe das Gefühl, diese Liste an Anforderungen könnte man endlos fortsetzen. Die Erwartungen sind hoch und sie sind zahlreich. Bitte sag mir mal, liebe Mama: welcher Mensch auf dieser großen weiten Welt soll es schaffen, all das gleichzeitig zu erfüllen? Ich verrate es dir: KEINER. Kein Mann, keine Frau, nicht mal eine Mutter. Denn man kann nicht alles auf einmal haben, auch nicht, obwohl uns das heutzutage suggeriert wird. Und wir uns infolgedessen IMMER als Versager fühlen, weil es IMMER etwas auf dieser langen Liste gibt, dass wir nicht (oder im Moment nicht) einhalten können. Weil es zu viel ist oder weil es sich oftmals auch einfach widerspricht.

 

Jetzt ist Schluss mit Mama-Bashing! Wir sagen JA! zu uns selbst

Kein Wunder, dass wir uns an vielen Stellen im Mamaleben überfordert fühlen und voller Zweifel sind. Unser Gedankenkarussel dreht sich viel zu oft um die Dinge, die schlecht gelaufen sind, in denen wir uns nicht verhalten haben, wie wir es uns gewünscht hätten oder in denen wir nicht weiter wussten. Das sollten wir Mamas dringend ändern. Lass uns doch jetzt in diesem Moment damit anfangen. Denn uns dauernd ins schlechte Licht zu rücken ist nicht nur schädlich für uns selber. Wir fühlen uns in Folge dessen schwach, unzureichend und unsicher. Und das spüren unsere Kinder. Dass wir uns nicht gut fühlen und dass wir nicht mit einem JA! zu uns und zu ihnen durch das Leben marschieren.

Lass uns doch gemeinsam jetzt in diesem Moment damit anfangen. JA! zu sagen, zu uns selbst und unserem unperfekten Leben. So schlecht ist das alles gar nicht, wenn du es mal von einer anderen Warte aus betrachtest. Überleg doch mal: trotz aller Widerstände, schaffen wir Mamas es, den Alltag zu wuppen und unsere Kinder am Ende des Tages gesund und glücklich ins Bett zu bringen. Wenn wir uns nur mal darauf fokussieren, fallen jeder von uns bestimmt viele Situationen ein, in denen wir eine HAMMAmama sind.

 

10 Situationen, in denen ich meine Superkräfte spüre (und du bestimmt auch)

  1. wenn ich es schaffe, aus dem spärlichen Inhalt eines fast leeren Kühlschranks eine warme Mahlzeit für uns zu improvisieren. Ich finde sowieso wir essen viel zu wenig originelle Gerichte wie Nudeln mit Salzgurke und Salami überbacken mit Camembert.
  2. wenn es mir glückt, ruhig zu bleiben, während mein wütendes Kind schreit, tobt, mich beschimpft und haut. Die Verantwortung für meine Gefühle liegt bei MIR und machmal schaffe ich es auch in den forderndsten Situationen, mir das wie ein Mantra runterzubeten. Meine Kinder danken es mir, indem sie sich schnell wieder beruhigen.
  3. wenn ich einen Kindergeburtstag schmeiße, der mich neben dem ganzen anderen Alltagskram eigentlich total überfordert, aber alle Kinderaugen magisch strahlen wenn es soweit ist.
  4. wenn ich trotz trödelnder, übermüdeter und weinender Kinder pünktlich am Schreibtisch sitze. Ich frage mich dann selbst, wie ich das geschafft habe, klopfe mir aber großzügig auf die Schulter.
  5. wenn ich mich zwinge, auch mal auf meine eigenen Bedürfnisse zu hören und mit dem Buch in der Wanne zu bleiben, statt in die Kinderzimmer zu rennen, wenn sie zum hundertsten Mal nach mir rufen, nur um nicht schlafen zu müssen. Nicht weil sie mich in dem Moment brauchen.
  6. wenn ich mich neben den unzähligen To-Do’s aufraffe und mich mal wieder richtig schnieke kleide ODER wenn ich der Welt den Stinkefinger zeige, weil ich an dem Tag einfach mal in Jogginghose zur Schule gehen WILL
  7. wenn ich trotz blöder Kommentare von fremden Menschen bezüglich meiner Erziehungsmethoden ruhig bleibe wie das Zen selbst, einfach lächle und diese boshaften Menschen mit Nichtbeachtung strafe
  8. wenn die Kinder bei den Großeltern übernachten und ich ohne schlechtes Gewissen einen verdammt guten Tag habe. Weil ich weiß dass es ihnen dort GUT geht und es mir unheimlich gut tut.
  9. wenn ich vor lauter Verzweiflung kurz davor stehe das Handtuch zu werfen im Angesichte des x-ten Geschwisterstreits an einem einzigen Tag, es aber mit sanften Worten doch hinbiege, die Kinder davon zu überzeugen, dass sie sich doch eigentlich total lieben
  10. wenn die Kinder am Abend sagen: „Mama, das war so ein schöner Tag heute, ich hab dich lieb“ obwohl ich gefühlt den ganzen Tag nur mit ihnen geschimpft habe

 

Da wo wir eine schlechte Mutter sehen, sehen unsere Kinder die beste Mama der Welt. Lieber Kritiker, liebe Mama, nimm es nicht persönlich, aber wenn es um meine Beurteilung als Mutter geht, sind meine Kinder, diejenigen die für mich die Urteilshoheit besitzen. Denn ich bin nicht die Mutter irgendwelcher Zeitschriften, Sendungen, anderer Mütter und auch nicht meine eigene. Ich bin die Mama meiner Kinder. Und die finden mich tofte und lieben mich so unperfekt wie ich bin. Für sie bin ich DIE unangefochtene Superheldin. Warum dann nicht auch für mich?

Auch wenn dich deine Kinder in den Wahnsinn statt in den Liebestaumel treiben, du liebst sie wie verrückt und du gibst immer dein Bestes. Auch wenn das Beste, dass du manchmal geben kannst, ist, sie vor Wut nicht zu zerfleischen. Das ist gut genug. Du bist gut genug. Du bist eine HAMMAmama.

Barbara

 

P.S. dieser Text wurde inspiriert von der Blogparade #mompositivity aus Sarahs Blog Lotte & Lieke. Schau unbedingt mal bei Sarah rein. Sie schreibt über ihr Familienleben in den Niederlanden, Wohn-Inspirationen & bezahlbare Trends, Work-Life-Balance, schnelle Rezepte, interessante Menschen und vieles Mehr.

 

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7 Gedanken zu “Du wuppst das, Mama ° 10 Dinge, die du GUT machst

  1. Liebe Barbara
    mal wieder ein ganz toller Artikel, der so prima zu meiner aktuellen Situation passt. Vielen Dank.
    Ich habe den link direkt mal weitergeleitet an befreundete Mamas.
    Herzliche Grüße
    Christine

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  2. Ein sehr bewegender Beitrag mit einem tollen Bild. Sie kriegen ja doch (fasst) alles am ende des Tages hin. Umso schöner ist es Punkt zehn zu lesen und so viel Liebe von den Kindern zu bekommen. Sie sind schließlich das größte Glück, dass es gibt. Noch schöner ist, dass du diese Liebe schätzen kannst.. Ich wünsche euch einen tollen Herbstsonntag 🙂 Herzliche Grüße. E.

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