In den Wolken°Kamikätzchens Kinderzimmer

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Hi ihr Lieben,

diese Woche ist so viel los bei uns, dass ich leider nur wenig zum Bloggen komme. Aber ich will euch doch seit langem unbedingt das Zimmer der kleinen Kamikatze zeigen, weil euch die Bilder auf Instagram so gut gefallen haben. Wir haben ihr das Zimmer im Winter hergerichtet, nachdem sie aus ihrem kleinen Babyzimmer dorthin umgezogen ist. In der ersten Etage hier im Haus haben wir neben dem Bad drei Zimmer. Eins ist mit ungefähr 15 Quadratmetern recht groß, das zweite hat ca. 12 Quadratmeter und das letzte ist mit knapp 9 Quadratmetern sehr klein. Als wir hier eingezogen sind, war die Kamikatze noch in meinem Bauch und winzig. Also bekam der kleine Mann das größte der drei Zimmer und dabei ist es geblieben. Als die Kamikatze dann geboren wurde, quartierten wir ihre von Opa gebaute Wiege für den Mittagsschlaf sowie ihre Wickelkommode dort ein. Denn erstens braucht so ein Winzling kaum Platz – eigentlich auch gar kein eigenes Zimmer – und das mittlere Zimmer hatten wir uns als Ankleidezimmer eingerichtet, weil es schlauchförmig ist und sich wunderbar dafür eignete. Als unsere Tochter aber letzten Sommer das zweite Lebensjahr überschritten hatte und ihr Spielzeug sowie ihr Drang nach Bewegung zunahmen, überlegten wir uns, ihr doch das mittlere Zimmer als Kinderzimmer zu geben. Im Herbst schleppten wir also alle Schränke und Kommoden in unser geräumiges Schlafzimmer unters Dach und quartierten die Kleine im größeren Zimmer ein. Ich durchforstete tagelang Pinterest nach Ideen und Inspirationen und wurde beim Thema „Wolken“ und „Heißluftballons“ schnell fündig.

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Im Januar begann ich mit den Bastelarbeiten und das zog sich über mehrere Wochen hin. Aber mich hatte dieser gestalterische Ehrgeiz gepackt, der mich ab und an überkommt und ich zog es bis zum Ende durch. Am Ende half sogar der Mann, obwohl er ein selbsternannter Bastelhonk ist. Danke dafür nochmal, Schatz!

Ich bastelte die Heißluftballons als auch die Wolken. Wenn sie euch gefallen und ihr wissen möchtet, wie man sie macht, schaut doch kommende Woche nochmal vorbei, ich zeige es euch hier im Blog. Die verschiedenfarbigen Pompoms fand ich im Netz und stimmte sie farblich auf die Heißluftballons ab. Die Idee zu der geometrischen „Bergkulissen“-Wandbemalung fand ich ebenfalls bei Pinterest, schusterte mir aber mangels einer Anleitung selber einen Plan zusammen, wie das umzusetzen sei. Hat auch geklappt, sieht man ja.

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Für die vielen heißbeliebten Bücher der kleinen Katze kaufte ich ein schönes Buchregal und gestaltete es in Kombi mit einem Sessel sowie einer Wolkenwandlampe vom Schweden zu einen kleinen Lesebereich. Der Sesselbezug war bis dahin weiß gewesen, aber inzwischen so fleckig, dass keine Wäsche der Welt ihn mehr rein bekommen hat. Also nutzte ich die Gelegenheit und färbte ihn mit schwarzer Textilfarbe aus dem Supermarkt  passend zu den Grautönen der „Bergkulisse“ in ein dunkles Grau ein. Abends sitzt jetzt immer einer von uns Großen mit der Kleinen auf dem Schoß und wir lesen vor, während sie selig an ihrer geliebten Milchflasche nuckelt. Total muckelig ist das.

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Rechts vom Lesebereich steht ihr „Babyregal“, das wir für ihre superniedlichen Babyklamotten mit einer Stange als kleinen offenen Kleiderschrank umgebaut hatten. Mittlerweile sind ihre Klamotten zu groß, um dort aufgegangen zu werden, aber vielleicht wird sie ja später auf Puppenkleider stehen. Dann werden wir den perfekten Platz dafür haben. Wenn nicht, bleibt es halt so wie jetzt mit Aufbewahrungstaschen bestückt. Diese hatte ich eigens für das Makeover geshoppt. Sind sie nicht hübsch?

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Vor dem bodentiefen Fenster haben wir ein Kallaxregal mit verschiedenfarbigen Boxen passend zu den Tönen im ganzen Zimmer aufgestellt.

Tipp: verschiedenfarbige Boxen sind eine enorme Hilfe, wenn man seinen Kleinkindern beibringen möchte, sein Zimmer selber aufzuräumen. Sie sind einfach noch überfordert damit, ein durcheinandergewirbeltes Zimmer ohne Orientierungshilfen und klare Anweisungen aufzuräumen. Wenn man aber sagt, „die Kuscheltiere gehören in die gelbe Kiste, räumst du sie bitte alle da rein?“ klappt das ganz prima (sofern das Kind willig ist und Lust hat).

Ich bestellte auch einen neuen Vorhang und ließ diese superniedliche Icecream-Girlande anfertigen. Die Inspiration zur Mister Moon-Lampe fand ich über Pinterest und da ich im Keller einen weiteren kleinen kugelförmigen Lampenschirm fand, machte ich ihm auch gleich eine Schwester. Die Anleitung findet ihr demnächst hier auf dem Blog. Soviel sei verraten: es ist wirklich easy peasy und sieht wunderhübsch aus!

Rechts und links vom Fenster hängte ich diese niedlichen Hasendrucke auf. An der Wand  rechts vom Fenster klebte ich farbige Dreiecke auf, die sich auch teilweise über das  dort platzierte Regal ziehen, um einen durchgehenden Effekt zu erzeugen.

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Neben dem Regal, in dem wir weiteres Spielzeug aufbewahren, hängen vier Bilder, die ich nach Postermotiven, die mir gut gefallen haben, mit Aquarellfarben nachgemalt habe. So konnten wir ein wenig Geld sparen und ich hatte ENDLICH mal wieder einen Grund zu zeichnen und zu malen. Win-Win nenne ich das.

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Eine weitere Möglichkeit, mich kreativ auszutoben, nutzte ich beim Kleiderschrank und machte kurzentschlossen mit einem Edding bewaffnet einen Bären daraus.

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Schöne neue Bettwäsche war dann auch noch drin. Auch wenn sie kein Baby mehr ist, UNSER BABY wird sie immer bleiben. Ihr wisst schon Bescheid.

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Der Mann und ich hatten uns für dieses Makeover zwei Tage alleine zuhause eingesperrt, um alles fertig zu bekommen und um die Kamikatze so richtig zu überraschen. Das ist uns dann auch wirklich gelungen. Scheee!

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Ich hoffe, ich konnte euch ein wenig inspirieren und freue mich sehr, wenn ihr demnächst wieder reinschaut, wenn die DIY-Anleitungen online sind.

Macht es euch schön!

Eure Barbara


7 Gedanken zu “In den Wolken°Kamikätzchens Kinderzimmer

  1. Huhu Barbara

    Danke für deine ausführliche Antwort 😊
    Ich denke auch, dass wir wahrscheinlich noch ein bisschen abwarten und vor allem auch mal noch gucken, wie sich das geschwisterliche Verhältnis entwickelt 😁. Die Babymaus ist ja gerade erst 6 Monate alt und die Minnimaus 3,5 Jahre… Also schlaftechnisch noch viele Varianten möglich in den nächsten Monaten und Jahren 🤣. Aktuell schlafen wir alle in einem Raum 😍. So ein Familienbett würde mir daher auch sehr zusagen.

    Habt ihr denn im DG ein Bad oder WC?

    Gute Nacht und liebe Grüße
    Christine

    Gefällt 1 Person

  2. Oh wie schöööön 😃👍🏻
    Da bekomme ich auch Lust auf ganz viel Zimmerräumen und aufhübschen ☺️😎 Aber ich heb mir die Energie mal lieber das eigene Reihenhaus nächstes Jahr auf 😜😬

    Wie ist das denn,wenn man nicht mit den Kids auf der gleichen Etage das Schlafzimmer hat? 😯
    Die Zimmeraufteilung klingt sehr nach der in unserem zukünftigen Reihenhaus und ich überlege nun, ob wir schon direkt von Anfang an das Schlafzimmer ins DG machen und die kinder in die beiden großen Zimmer im 1. OG kommen (13 und 12 qm) 🤔? Bisher war die Überlegung erst mal das Schlafzimmer ins große Zimmer, ein gemeinsamenes Kinderschlafzimmer (9qm) und ein Spielzimmer. Ins DG würden wir dann erst später mal umziehen,wenn die Kids jeder ein eigenes Zimmer brauchen!? Puuuh… Aber wir haben ja noch Zeit 😁

    Ganz liebe Grüße
    Christine

    Gefällt 1 Person

    1. Hi Christine,

      schön, wieder von dir zu hören und danke für dein Lob!

      Also wir zählen, glaube ich, zu der ganz entspannten Sorte Eltern und haben uns nie Gedanken darum gemacht, dass es ein Problem geben könnte, wenn die Kinder in einer anderen Etage schlafen. Frei nach dem geflügelten Wort „Das Denken bestimmt das Sein“ war es dann auch nie ein Problem, weil es von Anfang an für alle selbstverständlich ist.

      Die Kids riefen nachts bei Bedarf und wir holten sie hoch in unser Bett. Mittlerweile kommt das aber eh nur noch selten vor, denn wir haben uns parallel zur Bestückung des Schlafzimmers mit den ganzen Schränken auch gleich ein großes Familienbett aus 2 Doppelbetten zusammengestellt. Nun schlafen die Kids meistens schon zusammen in dem gemeinsamen Bett ein, so dass wir sowieso alle die gesamte Nacht in einem Bett verbringen.

      Ich denke, am Besten schaut ihr vielleicht einfach mal, welche Lösung bei euch am besten funzt? Du musst ja nicht gleich zu Anfang nach dem Einzug alle Zimmer endgültig festlegen. Möbliere sie doch zunächst nur mit dem Nötigsten und probiere mal rum. Haben wir hier im Prinzip ja auch so gemacht und uns langsam reingefühlt ins Wohngefüge.

      Hab einen schönen Abend!
      Barbara

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