Heilbutt mit Chilis, Ingwer, Koriandergrün und Kokosmilch, gegart im Bananenblatt

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Der Mann und ich haben so unsere Lieblingsgerichte und dieses Fischrezept ist sicherlich eines davon. Wir haben es vor Jahren in einem der ersten Jamie-Oliver-Kochbücher entdeckt und seit der ersten Zubereitung sind wir davon restlos begeistert. Wir stehen total auf asiatische Aromen und dieses Gericht ist eine wahre Aromabombe. Ingwer, Zitronengras, Knoblauch, Koriander und Limetten…eine Traumkombi, wenn ihr mich fragt. Ich könnte glatt alles damit würzen!

Ich sage euch, wenn ihr diese kleinen Glückspakete aus dem Ofen holt und sie am Tisch öffnet, steigt euch ein dermaßen verführerischer Duft in die Nase, dass es euch umhaut. Dieses Gericht duftet und schmeckt wirklich göttlich und ist ganz schnell und easy zubereitet.

Beim Fisch könnt ihr total flexibel sein und nehmen, was ihr mögt. Im Originalrezept wird Seeteufel verwendet, wir haben es bereits mit Zander, Steinbutt, Wolfsbarsch oder auch mit Tilapia oder Pangasius gemacht. Diese Zubereitung schmeichelt einfach fast jedem hellen Speisefisch.

Die Bananenblätter sind leider nicht so leicht zu bekommen, dafür muss man schon den Gang in den Asiashop auf sich nehmen. Ich habe das dieses Mal zeitlich nicht hinbekommen und bin auf Alufolie ausgewichen, die konserviert beim Backen die Aromen genauso gut wie die Bananenblätter, das haben wir schon oft erprobt. Backpapier, wie ihr es auf meinen Fotos seht, würde ich dagegen nicht unbedingt empfehlen, damit wird der Fisch nicht ganz so aromatisch. Ich habe es nur für die Fotos benutzt, weil es einfach viel ästhetischer aussieht als schnöde Alufolie 🙂

Zutaten (2)

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Zubereitung

Den Ofen auf 230°C vorheizen. Die Blätter oder die Folie auf einer Seite mit Olivenöl bestreichen. Einen Teil der zerkleinerten Zutaten, die ihr mit Sesamöl vermischt habt, auf ein Ende der Blätter oder der Folie verteilen. Den Fisch darauf legen, den Rest der zerkleinerten Zutaten darüber streuen und pro Portion mit 5-6 EL Kokosmilch beträufeln.

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Die Blattränder über der Füllung zusammenschlagen und jedes Päckchen mit einem Rosmarinzweig fixieren. Wenn ihr Alufolie benutzt, diese einfach locker einschlagen. Falls ihr doch mal auf Backpapier zurückgreifen müsst, bindet es mit einer Paketschnur oder Küchengarn zusammen. Auf einem Blech für 15 Minuten in den Ofen schieben und anschließend bei Raumtemperatur 5 Minuten ruhen lassen.

Dazu reicht ihr einfach gekochten Basmati- oder Yasminreis. Köstlich!

Das Gericht schmeckt so schon wirklich ganz hervorragend, aber dieses Mal hatten wir Lust, noch etwas Gemüse als Beilage zu machen. Da ich noch frischen Spinat und eine Ananas im Kühlschrank hatte, schnitt ich die Ananas in kleine Stücke und dämpfte sie kurz mit dem Spinat.

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Am Ende legte ich die Spinat-Ananas-Mischung auf den Reis und darauf den dampfenden Fisch mit der köstlichen Kokossoße. Yummy!

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Ich hoffe, ich konnte euch ein wenig inspirieren und wünsche euch einen guten Appetit!

Eure Barbara


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