Osterliebe, Teil 2

Ostern kommt immer näher und so langsam bin ich schon in der entsprechenden Stimmung. Das mag durchaus an den dekorativen Akzenten liegen, die ich im Haus bereits an der einen oder anderen Stelle platziert habe. Letzte Woche habe ich euch schon die Tischdekoration gezeigt, die ich nach einem Waldspaziergang mit der Tochter spontan entworfen habe. Euer reges Interesse und euer positives Feedback haben mich inspiriert, auch meine weiteren Dekorationsideen für das Osterfest mit euch zu teilen.

Am Wochenende vor 2 Wochen hat mich die Sonne gekitzelt. Ich düste voller Tatendrang zu den Floristen meiner Wahl und bepflanzte unsere Feuerschale mit wunderbaren Frühlingsblühern. In meinem kreativen Freudentaumel legte ich noch einen Osterkranz für die Eingangstür nach.

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Hier möchte ich euch zeigen, wie ihr auch so einen Kranz zusammenfummeln könnt. Es handelt sich tatsächlich um eine Fummelarbeit, denn ich fand das Anbringen der Weidenzweige, na ja, sagen wir, herausfordernd. Aber wo bleibt der Spaß ohne die Herausforderung, HAMMAmamas? 😉 Ich muss sagen, als der Kranz dann fertig war, hab ich doch gedacht, dass es die Mühe wert gewesen ist. Ich bin ein absoluter Moosliebhaber und stehe total auf den natürlichen, waldigen Look. Zusammen mit den fragilen, aber ebenfalls naturnahen Wachteleiern ist das für mich ein unschlagbares Osterduo dieses Jahr. Diese beiden Elemente ziehen sich übrigens durch alle meine Osterkreationen.

So, dann spuckt in die Hände, wir legen los!

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Ihr benötigt:

  • Moos (von der Menge her soviel wie ihr mögt. Ihr könnt euch gezüchtetes  Moos beim Floristen holen oder pflückt es im Wald oder Park ab. Ich bevorzuge das natürliche Moos aufgrund seines satteren Grüntons und stampfe los in die Natur wenn ich es für Dekorationen haben möchte. Wenn man nur genau hinschaut, findet man es praktisch überall)
  • einen Kranz
  • ein paar kleine Wachteleier
  • etwas grünen Draht (aus dem Baumarkt)
  • eine Heißklebepistole
  • wenn ihr mögt, ein paar schöne Blümchen

 

1. Als Erstes belegte ich den „nackten“ Kranz großzügig mit dem weichen, duftenden Moos. Solche Kranzvorlagen kann man beim Floristen oder auch im Baumarkt käuflich erwerben. Ich habe einfach meinen Weihnachtskranz hervorgekramt, den ich in der Adventszeit fertig gebunden beim Floristen gekauft und nur ein wenig aufgepimpt hatte. Er war mit Moos (mittlerweile total vertrocknet und gelbblass) und Tannenzapfen gebunden. Ich habe den alten Schnodder einfach kurzerhand abgemacht, um den Kranz wiederverwenden zu können und mir den Kauf eines neuen zu ersparen.

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2. Im nächsten Schritt habe ich die Moosstücke mit dem grünen Draht am Kranz ordentlich fixiert, in dem ich ihn einmal um das Moos und den Kranz herum gewickelt habe.

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3. Bisher alles pipieinfach. Dann kamen die Weidenzweige ins Spiel. Zunächst schnitt ich die Äste etwa in der Mitte durch, um die harten unteren Hälften der Zweige zu entfernen. Sie schienen mir nicht biegsam genug für mein Vorhaben. Ich legte also die unflexiblen Hälften zur Seite und arbeitete weiter mit den oberen, weicheren Teilen.

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4. Nun beginnt die Fummelarbeit. Ihr platziert die einzelnen Weidenzweige seitlich am Kranz und müsst sie gleichzeitig mit dem grünen Draht fixieren. Das ist am Anfang ziemlich mühsam, weil die Zweige immer wieder wegrutschen. Gleichzeitig müsst ihr aufpassen, den Draht immer straff zu halten, damit die von euch bereits fixierten Zweige nicht nach dem Fixieren erneut wegrutschen. Nach einer Weile habt ihr den Bogen aber bestimmt raus und es fluppt etwas besser als am Anfang. Wenn ich das geschafft habe, schafft ihr das auch!

Ich hatte am Anfang gedacht, ich könnte mehrere Zweige gleichzeitig fixieren, das klappte aber leider nicht. Also jeden Zweig einzeln. Effizienz adé! Stattdessen entdeckte ich die Langsamkeit und übte mich in Muße. Gute Achtsamkeitsübung übrigens.

So sah das Ganze dann aus, als ich mit den Weigenzweigen durch war. Schon sehr hübsch, wie ich finde.

 

 

5. Im Anschluss fixierte ich dann einige Wachteleier mit der Heißklebepistole. An dieser Stelle erreicht dieses DIY endlich wieder Easypeasy-Modus.

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6. Abschließend habe ich noch ein paar Blumenstängel aus meinem Blumenstrauß der Woche gemopst und sie unter den Eiern mit dem grünen Draht fixiert, um den Look des Kranzes noch ein wenig abzurunden. Die Stängel tausche ich nun jede Woche aus, nachdem ich mir meine Blumen der Woche vom Floristen geholt habe. So hat man auch immer schön Abwechslung und das Ding wird einem nicht langweilig.

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Und so sieht der Osterkranz dann an der Tür aus.

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Ich hoffe, ich konnte euch ein wenig inspirieren und wünsche euch viel Spaß beim Kranzschustern!

Kommende Woche zeige ich hier noch eine weitere Idee für einen Osterkranz, ich freue mich wenn ihr wieder reinschaut.

 

Fühlt euch gedrückt!

Eure Barbara

 


5 Gedanken zu “Osterliebe, Teil 2

  1. Wie lieb von dir, vielen Dank! Ich freue mich sehr dass dir gefällt was ich so treibe. Ich finde deinen Blog auch super und bin jetzt Follower. Sag mal, warst du Weltenbummlerin schon mal in Straßburg und /oder im Elsass? Wenn ja, hättest du ein paar Tipps für mich? Ich fahre nächstes Wochenende mit dem Mann hin und bin für jede Idee dankbar. Ganz liebe Grüße! Barbara

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